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Mitten im Nadelöhr von NRW

Radlader hilft auf Autobahnbrücken-Baustelle

Neubau schreitet voran: Kaum eine andere Baustelle hat in den vergangenen Jahren eine solche Aufmerksamkeit erfahren wie die marode Rheinbrücke bei Leverkusen. Das Bauwerk gehört zu den meistbefahrenen Autobahnbrücken Deutschlands. Seit dem vergangenen Jahr schreiten die Neubau-Arbeiten voran. Auf der Großbaustelle im Einsatz ist u. a. auch ein Radlader L150H von Volvo, der über eine deckelbare Schaufel verfügt.

Leverkusen (ABZ). – Die Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH ist Spezialist für Baugruben und Pfahlgründungen und vertraut auf Mietmaschinen von Swecon smartrent. So auch beim lang ersehnten Neubau der Rheinbrücke bei Leverkusen. Es gibt nicht viele Baustellen, die in den vergangenen Jahren so massiv in den medialen Fokus gerückt sind, wie die marode Rheinbrücke bei Leverkusen. Nach mehr als 50 Jahren ist die Autobahnbrücke der A 1 mit ihren insgesamt sechs Fahrstreifen und einer Nutzung von 120 000 Fahrzeugen täglich an ihre Kapazitätsgrenze geraten. Den Begriff Nadelöhr verdiente sich dieses Bauwerk, welches zu den meistbefahrenen Autobahnbrücken Deutschlands gehört, nicht erst seit dem Lkw-Fahrverbot Anfang 2012, rollte doch bis dahin über diese Brücke ein Großteil des Fernverkehrs Richtung Belgien und Frankreich.

Bis 2024 sollen die beiden neuen Brücken fertiggestellt sein. Insgesamt sind für die beiden neuen Brücken mindestens 600 Mio. Euro veranschlagt.

Dass dies über kurz oder lang auch wieder so sein wird, dafür legt seit Juli 2018 auch die Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH im wahrsten Sinne des Wortes den Grundstein. "Ende 2020 soll die erste Hälfte der neuen Brücke fertiggestellt sein", sagt Timo Föhrer, zuständiger Bauleiter für die Firma Stump-Franki. Er und sein Team sind zuständig für die Pfahlgründung der neuen Brücke. Dass diese vermeintlich triviale Aufgabe eine ständige Herausforderung ist, ist den meisten Außenstehenden oft nicht bewusst. "Viele Leute denken bei unserem Job an: Loch bohren, füllen und fertig. Doch letztlich arbeitet man generell immer mit ganz unterschiedlichen Randbedingungen und kann nicht zwangsläufig abschätzen, was einen unter der Erde erwartet – man geht immer ins Ungewisse." Dieses "Ungewisse" kann eben auch mal in Form eines Stahlträgers auftreten oder aber als kleine Tonscherbe, die dann wiederum mehrere Archäologen nach sich zieht und zugleich einen sofortigen Baustopp bedeutet.

Ungefähr einschätzen lassen sich hingegen die Randbedingungen, die es vor Ort zu berücksichtigen gilt. In diesem Fall den Rhein mit seinen Wasserständen sowie die Tatsache, dass die Bohrungen auf einer ehemaligen Deponie stattfinden. "Die Arbeitssicherheit und die Gesundheit unserer eigenen Mitarbeiter stehen ganz oben auf der Liste", erklärt Timo Föhrer, "daher werden alle hier eingesetzten Baumaschinen auch mit einer auf Basis von Bodenproben angepassten Filtrieranlage versehen." So auch der von Swecon smartrent angemietete Volvo-Radlader L150H, der darüber hinaus auch über eine deckelbare Schaufel verfügt, da Arbeitssicherheit und Gesundheit an erster Stelle stehen.

Timo Föhrer von Stump-Franki Spezialbau (l.) im Gespräch mit Thorsten Müller von Swecon Baumaschinen.

Dass der Betrieb nicht nur auf Maschinen von Volvo zurückgreift, weil der nächste Swecon-Standort im wenige Kilometer entfernten Monheim am Rhein liegt, kann Timo Föhrer, der seit mehreren Jahren im Spezialtiefbau tätig ist, nur bestätigen: "Über die Jahre baut man sich auch ein Netzwerk auf und bekommt einen Überblick über die Anbieter." Bei der Entscheidungsfindung spielen dann mehrere Faktoren eine Rolle: Um welches Schlüsselgerät handelt es sich? Wie sieht der eigene Anspruch aus? Was muss die Maschine alles können? Wie hoch sind die Transportkosten? "Diese und viele weitere Randbedingungen fließen dann schlussendlich in die Beurteilung ein. Dabei hat sich Swecon mit unserem zuständigen Ansprechpartner Thorsten Müller ins gesunde Mittelfeld gespielt und kurzerhand die Führung ergriffen", erzählt Timo Föhrer. Auch wenn das Bauprojekt noch bis 2024 andauert, so ist die Zeit für die Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH demnächst am Nadelöhr in NRW beendet – zumindest vorerst. Denn spätestens wenn der Grundstein für den zweiten Teil dieses Mammutprojektes gelegt wird, ist das Unternehmen wieder vor Ort .

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