Nachhaltigen Kalksandstein verwendet

Nachverdichtung mit Freiraum

Zirndorf (ABZ). – Auf einem Restgrundstück in der Kreisstadt Zirndorf im Landkreis Fürth realisierten a.punkt architekten ein Mehrfamilienhaus mit acht Mietwohnungen und einem kleinen Stadthaus.
Mauerwerksbau
In der Region Nürnberg ist Wohnraum knapp und teuer. Wie man angesichts dessen kreativ und nachhaltig mit bislang eher übersehenen Grundstücken umgehen kann, zeigen a.punkt architekten in Zirndorf. Im Auftrag eines privaten Bauherrn realisierten sie ein Mehrfamilien- sowie ein Stadthaus im Umfeld kleinteiliger Bebauung. Kalksandstein von KS-Original erwies sich den Verantwortlichen zufolge bei dem Vorhaben als idealer Wandbildner, weil er Nachhaltigkeit mit Flexibilität und einem hohen Schallschutz-Niveau verbindet. Foto: Andy Brunner/KS-Original

Der Neubau mit einer Wohnfläche von 1025 m² besticht den Verantwortlichen zufolge nicht nur durch seine klare, reduzierte Architektursprache und räumliche Qualität, sondern überzeugt gleichermaßen in puncto Nachhaltigkeit.

Wesentlichen Anteil daran hat der verwendete Kalksandstein von KS-Original, der die Anforderungen von Architekten wie Bauherren optimal erfüllt. Entlang der Schwabacher Straße, einer der Hauptverkehrsstraßen der Stadt, prägen Reihen- und Doppelhäuser aus den 80er Jahren mit maximal zwei Wohneinheiten das Siedlungsbild. Doch die direkte Nähe zu Nürnberg ließ in den vergangenen Jahren auch hier die Grundstückspreise in die Höhe schnellen. Und der entsprechende Mangel an hochwertigem und bezahlbarem Wohnraum bewog die Auftraggeber, das Grundstück dichter bebauen zu lassen und dadurch qualitätsvolle Wohnungen zu schaffen.

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Das Mehrfamilienhaus spiegelt den Anspruch an eine zeitgemäße und dauerhafte Architektur wider: hell, offen und trotzdem klar und stringent. Darüber hinaus wurde Wert gelegt auf individuelle Raumstrukturen, die bei Bedarf wirtschaftlich geändert werden können. Foto: Andy Brunner/KS-Original

Auf dem Restgrundstück mit einem stark abfallenden Hang an der hinteren Seite realisierte das Team von a.punkt architekten die beiden Gebäude auf einer 750 m² großen Grundfläche.

Um den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner Rechnung zu tragen, wurde ein individueller Wohnungsmix umgesetzt: Eine kleinere Zwei-Zimmer-Wohnung für Singles oder Paare, größere Wohnungen und ein Haus für eine Familie mit Kindern wurden gebaut. Weit auskragende Bauteile und lichtdurchflutete Räume kennzeichnen den Neubau. Die Höhe des Mehrfamilienhauses orientiert sich an den Firsthöhen der umliegenden Bebauung und fügt sich in das Siedlungsgefüge ein, so die Beschreibung der Projektverantwortlichen.

Großen Wert legten die Architekten auf die geschützte und gleichzeitig großzügige Gestaltung der Freibereiche. "Wir sind der Ansicht, dass sich sowohl Betrachter als auch Nutzer mit dem Gebäude wohlfühlen müssen. Das beginnt im städtebaulichen Kontext und endet mit dem privaten Freibereich auf dem Balkon oder der Terrasse", erläutert Ulrich Stieber, Architekt und Geschäftsführer von a.punkt architekten.

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