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Neubauprojekt mit 1024 Mietwohnungen

Weiße Wanne überzeugt in Berlin-Spandau

Drytech, Dämmstoffe, Wohnungsbau

Beim Neubau der Pepitahöfe in Berlin-Spandau konnte das Drytech-System der Weißen Wanne den Auftraggeber durch eine Stahlersparnis von ca. 680 t und eine Bauzeitverkürzung überzeugen. Zudem genügt eine Drytech-Wanne den Dichtigkeitsanforderungen der Nutzungsklasse A.

Berlin (ABZ). – Wohnraum in Berlin ist knapp: In der Hauptstadt entstehen deswegen im Moment gleich mehrere neue Wohnviertel, die für etwas Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen sollen. Eines der größten derartigen Projekte sind die Pepitahöfe in Spandau, wo aktuell unweit von Havel und Stadtforst mit einer Investitionssumme von rund 200 Mio. Euro 1024 Mietwohnungen entstehen. Die Abdichtung sämtlicher Kellergeschosse des Neubauprojektes erfolgt dabei in Form einer Weißen Wanne System Drytech ("DrytechWanne") von Drytech Abdichtungstechnik, einem Spezialanbieter für vorbeugende und sanierende Bauwerksabdichtung.

Die Pepitahöfe sollen in Rekordzeit entstehen und gelten nicht zuletzt deswegen als ein Paradebeispiel für eine produktive Zusammenarbeit von Behörden, städtischen Wohnungsbaugesellschaften und privaten Investoren. Die beiden landeseigenen Wohnungsbauunternehmen degewo und die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) übernehmen das Projekt schlüsselfertig von den privaten Entwicklern Kilian Immobiliengruppe und MHMI.

Die neue, auf einem 60 000 m² großen Areal entstehende Siedlung mit insgesamt rund 75 000 m² Wohnfläche wird nach den städtebaulichen Vorgaben als klassische Blockrandbebauung mit begrünten Innenhöfen realisiert. Die ersten Wohnungen sollen schon nach nur 18 Monaten bezugsfertig sein, die letzten nach zwei Jahren. Angesichts eines solch engen Zeitplans kommt es nicht zuletzt auch bei der Bauwerksabdichtung auf einen schnellen Projektfortschritt an – bei gleichzeitig hoher Sicherheit und niedrigen Kosten. Bei der Auftragsvergabe konnte Drytech bei jedem dieser Faktoren punkten so Gerhard Kleine, Geschäftsführer von Drytech Berlin: "Für den Auftraggeber waren die Qualität und Zuverlässigkeit des Drytech-Systems der Weißen Wanne, die hohe Wirtschaftlichkeit durch die Stahlersparnis und natürlich die durch unser System ermöglichte Bauzeitverkürzung entscheidend."

Bei einer Weißen Wanne System Drytech werden durch eine geeignete Anordnung von Sollrissquerschnitten entsprechend der WU-Richtlinie die Zwangsspannungen so weit vermindert, dass die rissbreitenbeschränkende Bewehrung reduziert werden kann. Beim Neubauprojekt in Spandau kann Drytech dadurch die Grundbewehrung von ca. 1245 t auf ca. 565 t reduzieren. Die Stahlersparnis beträgt damit ca. 680 t. Zudem benötigt eine Weiße Wanne System Drytech nur 45 % der Stahlmenge, die bei einer herkömmlich ausgeführten Weißen Wanne eingesetzt werden müsste.

Eine unkontrollierte Rissbildung werde im Drytech-System durch ein vorgeplantes Verlegen von Dryset-Sollrissprofilen vermieden, die vor dem Betonieren in der Bodenplatte und den aufgehenden Wänden angebracht werden, so der Hersteller. Dadurch würden frühe Zwangsspannungen, die durch die abfließende Hydratationswärme nach dem Betoniervorgang entstehen, abgebaut, und das Bauteil so konstruktiv entspannt. Ist der Beton ausgehärtet, werden die Bauteilfugen über die Verpressung des Abdichtungsharzes Dryflex vollflächig geschlossen.

Eine Bauzeitverkürzung, wie sie beim Neubau der Pepitahöfe angestrebt ist, werde beim Weißen Wanne System Drytech über verschiedene Stellschrauben erreicht, so der Hersteller: Zum einen könne eine Drytech-Wanne bei nahezu jedem Wetter errichtet werden – alle Komponenten des Drytech-Abdichtungssystems sind witterungsunabhängig einsetzbar. Längere Wartezeiten, die z. B. durch das Austrocknen von Bitumen entstehen, entfallen ebenso wie verschiedene zeitintensive Arbeitsschritte einer herkömmlichen Abdichtung, etwa das Anbringen von Drainagen. Zudem wirkt sich der geringere Einsatz von Stahl ebenfalls bauzeitverkürzend aus.

Die von Drytech als Weiße Wanne errichteten Untergeschosse der Pepitahöfe werden künftig auf sehr unterschiedliche Weise genutzt. Neben insgesamt 479 Stellplätzen in sechs Tiefgaragen werden dort auch haustechnische Anlagen und von den Mietern genutzte Kellerräume untergebracht sein. Auch die Müllentsorgung soll unterirdisch durch Unterflurcontainer erfolgen. Diese teils hochwertige Nutzung der Untergeschosse stellt auch erhöhte Anforderung an die Dichtigkeit dar, denn während eine Tiefgarage noch leicht durchfeuchten darf, ist das bei Kellerräumen der Nutzungsklasse A nicht zulässig.

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