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Neuer Radlader

Motor arbeitet stets hocheffizient

Die neue noch bedienerfreundlichere und großzügigere Fahrerkabine bietet einen Innengeräuschpegel von lediglich 70 dB(A).

Vilvoorde/Belgien (ABZ). - Komatsu Europe stellte auf der vergangenen bauma den Prototyp des Radladers WA475-10 vor. Die 24 t schwere Maschine der nächsten Generation ist mit dem leistungsverzweigten Getriebe von Komatsu (HMT) sowie einem Motor gemäß EU Stufe 5 ausgerüstet. Der WA475-10 vereint Herstellerangaben zufolge die Vorteile seines Vorgängers mit einer bis zu 30 % höheren Kraftstoffeffizienz. Mit seiner Kombination aus Kraftstoffeffizienz, Produktivität und einfacher Bedienung eigne er sich sehr gut für jegliche Transport- und Ladeeinsätze. Der Motor gemäß Abgasnorm EU Stufe 5 bietet laut Komatsu hohe Leistung sowie hohes Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen. Die Abgasnachbehandlung erfolgt über einen Dieselpartikelfilter von Komatsu (KDPF) und ein SCR-Modul zur selektiven katalytischen Reduktion. Das SCR-Modul reduziert NOx-Emissionen mit Hilfe von AdBlue. Die hochentwickelte elektronische Motorsteuerung steuert Luftzufuhr, Kraftstoffeinspritzung, Verbrennungsparameter und Abgasnachbehandlung. Die Leistung werde gesteigert, Emissionen reduziert und eine fortschrittliche Diagnosefunktion zur Verfügung gestellt, so das Unternehmen.

Durch die Flottenmanagementfunktionen des Telematiksystems Komtrax und das Wartungsprogramm Komatsu Care sei die Maschine vor unberechtigter Nutzung geschützt und auf max. Effizienz ausgelegt. So würden Stillstandzeiten vermieden. Das leistungsverzweigte Getriebe (HMT) ist eine innovative Technologie von Komatsu, die den WA475-10 noch leistungsstärker und kraftstoffeffizienter mache, so Komatsu. Durch das variable Übersetzungsverhältnis arbeite der Motor stets im Hocheffizienzbereich. Das anpassbare, variable Zugkraftkontrollsystem verhindere ein Durchdrehen der Räder auf schwierigem Untergrund.

Das überarbeitete Hydrauliksystem sorgt zusammen mit der optimierten Z-Kinematik für mehr Hubkraft und eine höhere Produktionsrate (t/h). Die sehr gute Hubgeschwindigkeit und die in dieser Maschinenklasse führende Stabilität tragen laut Komatsu zu höherer Produktivität bei, besonders beim V-Laden auf kleinem Raum. Des Weiteren können die Ansprechzeiten der Hydraulik sowie die Abkipp- und Hubgeschwindigkeit an die Anforderungen des jeweiligen Einsatzes angepasst werden.

Die neue noch bedienerfreundlichere und großzügigere Fahrerkabine bietet einen Innengeräuschpegel von lediglich 70 dB(A). Mit nur vier Säulen in der komplett verglasten Kabine sei "perfekte Sicht garantiert", teilt das Unternehmen mit. Die Bedienhebelkonsole besitzt einen Schnellwahlschalter und kann aufgrund der 5-dimensionalen Anpassung für jeden Fahrer individuell eingestellt werden. Der leicht erhöhte Kabineninnendruck verhindere das Eindringen von Staub und anderen Partikeln. Für einfachen und sicheren Zugang zur Kabine sorgten die nach hinten öffnende Tür, angepasste Trittstufen und große Handläufe.

Das 7" große, hochauflösende Farbdisplay des Monitorsystems zeigt dem Fahrer alle wichtigen Daten wie KDPF-Zustand, AdBlue-Füllstand, Kraftstoffverbrauch und Leistung an. Die Eco-Hinweise werden in Echtzeit während des Einsatzes und beim Herunterfahren des Systems nach dem Ausschalten des Motors angezeigt. Über das Eco-Menü kann der Fahrer Informationen zum Einsatz und Kraftstoffverbrauchsdaten einsehen. Anhand dieser Daten lassen sich der Gesamtverbrauch der Maschine und der Verbrauch nach Fahrern auswerten und optimieren.

Ein neuer, luftgefederter Fahrersitz mit Vibrationsdämpfung ist der Mittelpunkt der komfortablen Fahrerkabine. Die am Sitz angebauten EPC-Bedienhebel (Electronic Pilot Control) und das Kurzhebel-Lenksystem erhöhten den Fahrerkomfort im Einsatz und reduzierten Ermüdungserscheinungen, so das Unternehmen.

Der Kraftstoffverbrauch werde durch weitere Funktionen der Standardausrüstung reduziert: Das neue Modell begrenze automatisch das Drehmoment des Motors bei weniger anspruchsvollen Einsätzen. Der Kraftstoffverbrauch werde gesenkt, ohne dass die Arbeit bzw. Produktivität beeinträchtigt werde. Die automatische Leerlaufabschaltung schalte den Motor aus, wenn er sich im Leerlauf befindet.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 21/2019.

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