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PQ6 in der Ausbildung zum Bauwerksmechaniker

Verband spendet innovative Technik

Thomas Springer, die Ausbilder Rainer Brockmann und Norbert Klein vom ABZ Hamm sowie Gerhard Geske (v. l. n. r.) bei der Übergabe der PQ6-Sets in Hamm.

Darmstadt/Hamm (ABZ). – Die Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik ist jetzt auf dem technisch neuesten Stand: Am 26. Januar 2019 übergab Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen, einen neuen Bohrmotor mit dem werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6 inkl. neuem Bohrkronensatz an das Team des Ausbildungszentrums der Bauindustrie in Hamm (ABZ). Die Entwicklung des neuen Systems wurde vom Fachverband initiiert und maßgeblich vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unterstützt. Seit Mitte 2018 ist der PQ6 verfügbar. "Mit dieser Sachspende wollen wir die technische Innovation an unsere Nachwuchskräfte herantragen", erklärt Thomas Springer. "Sie sollen den PQ6 bereits mit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn anwenden und so die Vorteile der leichten und sicheren Anwendung persönlich erleben."

Das ABZ Hamm verantwortet die überbetriebliche Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik. "Ich danke dem Fachverband im Namen des gesamten Teams für diese materielle Unterstützung", erklärt Gerhard Geske, Leiter des ABZ Hamm. "Somit sind wir bereits kurz nach Markteinführung des PQ6 in der Lage, den Standard unserer Ausbildung im Bereich der Kernbohrungen auf den technisch neuesten Stand zu bringen. So lernen unsere Auszubildenden die vorteilhafte Handhabung des PQ6 bereits kennen, auch wenn ihr Ausbildungsbetrieb dieses System möglicherweise noch nicht vorhält." Neben dem Bohrmotor und dem Bohrkronensatz erhielt das ABZ mehrere Adapter. So können auch Bohrkronen mit konventionellem Anschluss mit dem neuen System eingesetzt werden.

Der werkzeuglose Bohrkronenanschluss in Form eines 6-fach-Polygonprofils ermöglicht ein leichtes Lösen der Bohrkrone per Hand ohne technische Hilfsmittel. Beim waagerechten Arbeiten kann die Bohrkrone auf der Spindel der Maschine aufgelegt werden, sodass beide Hände frei sind, um die Mutter zu schließen. "Aufgrund der ergonomisch vorteilhaften Handhabung bei der Montage und Demontage werden sowohl der Anwender als auch die Maschine geschont", erklärt Thomas Springer. "So sinkt das Verletzungsrisiko für die Mitarbeiter, da ,festgefahrene Bohrkronen' bei Nutzung des neuen Systems der Vergangenheit angehören." Darüber hinaus überzeugt der Anschluss durch eine kurze Bauweise, ein geringes Gewicht sowie eine hohe Rundlaufpräzision – die anfallenden hohen Drehmomente werden spiel- und vibrationsfrei übertragen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 09/2019.

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