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Rund sieben Millionen Befestigungen verbaut

Metro-Netz entsteht in Saudi-Arabien

fischer-Installationssysteme sichern die Ver- und Entsorgungsleitungen und eignen sich laut Hersteller für schwere Lasten. Anwender können die einzelnen Komponenten – je nach Situation und Umfang der Leitung – modular zusammenstellen

Riad/Saudi-Arabien (ABZ). – Im saudi-arabischen Riad entsteht derzeit eines der größten Metro-Systeme der Welt. Rund sieben Millionen fischer-Befestigungslöungen, Fassaden- und Installationssysteme und Produkte für passiven Brandschutz sollen bei diesem Bauprojekt die Sicherheit erhöhen.

6,5 Millionen Menschen wohnen derzeit in Riad, der Hauptstadt des Königreichs Saudi-Arabien. Und der Zuzug neuer Bürger in die Metropole ist hoch. Um mit der Urbanisierung Schritt zu halten, entsteht seit 2014 bis voraussichtlich 2021 ein neues Metro-System. Der Verkehr soll von den ausgelasteten Straßen auf die Schienen verlagert werden – für schnelles und umweltschonendes Vorankommen.

Mit sechs Linien und 176 km Streckenlänge entsteht eines der größten Metro-Systeme der Welt. Zusammen mit integrierten Lösungen – zu denen unter anderem ein mehrspuriges Bus-Netz und ausreichend Parkplätze gehören – werde der öffentliche Nahverkehr den größten Teil der Stadt abdecken, heißt es. 85 neue Bahnhöfe mit eigener Farbgebung für jede Linie und Grünflächen rund um Stationen und Strecke sollen Riad dabei ein neues Gesicht geben.

Befestigungslösungen von fischer kommen bei diesem Großprojekt für zahlreiche Anwendungen, besonders im Innenausbau, zum Einsatz. Mitarbeiter haben bereits mehr als 900 verschiedene Stahlanker, Kunststoffdübel, chemische Befestigungssysteme, Fassaden- und Installationssysteme sowie "FireStop"-Lösungen in den Stationen, Tunneln und Betriebshöfen verbaut. In Summe belaufe sich das auf eine Stückzahl von rund sieben Millionen Teilen, teilt Befestigungsspezialist fischer mit. Mit den Produkten konnten die Ausführenden einzelne Elemente im Innenausbau, Medienleitungen und Wandbekleidungen sicher, einfach und schnell in Tragwerken aus Beton und Hohlblockstein verankern. Auch die Fixierung an Stahlkonstruktionen sei kein Problem gewesen.

"Wir haben unseren Auftraggeber überzeugt, weil wir ihm wirtschaftliche Befestigungslösungen für alle Anwendungen aus einer Hand anbieten konnten", erklärt Christian Knoll, Geschäftsführer der fischer SystemTec. "Dabei erfüllen die Produkte hohe Qualitätsstandards, gewährleisten Sicherheit und entsprechen den Spezifikationen und Normen des Projekts." fischer hat darüber hinaus auch unterschiedliche Service-Leistungen zur Verfügung gestellt. "Unsere Unterstützung reichte von Beratungsgesprächen und technischen Präsentationen über die Planung bis zu Auszugsversuchen, Tests und Montagehilfe vor Ort", so Knoll.

Aus dem Stahlbereich verwendeten die Installateure unter anderem die fischer-Bolzenanker des Typs FAZ II und FBN II. Die wirtschaftlichen und montagefreundlichen Verankerungslösungen erfüllen hohe Lastanforderungen in Beton, auch unter Extrembedingungen, verspricht der Hersteller. Auch seismischen Belastungen hielten die Verankerungen ohne Schwierigkeiten stand. Einschlaganker der Bezeichnung EA II wurden in Riad ebenfalls eingesetzt. Mit der Zulassung für die Mehrfachbefestigung von nicht tragenden Systemen eigne sich dieses fischer-Produkt sehr gut, um Medienleitungen anzubringen.

An chemischen Befestigungssystemen habe der fischer-Injektionsmörtel FIS EM Plus hohe Tragfähigkeit in Beton und bei Seismik-Anwendungen bewiesen. Auch nutzten die Ausführenden das fischer-Highbond-System des Typs FHB-II. Der drehmomentkontrollierte Verbund-Spreiz-Anker habe hohe Lastwerte in Beton erreicht. Mit dem Injektionsmörtel FIS V konnten die Anbauteile im Hohlblockstein dauerhaft sicher verankert werden, teilt das Unternehmen mit. Der Verbundanker kann vielseitig eingesetzt werden, da er mit einigen System-Zulassungen zertifiziert ist. Dadurch seien hohe Lastaufnahmen in Beton oder Voll- und Lochsteinmauerwerk kein Problem.

Aus dem Kunststoffbereich verwendeten die ausführenden Arbeiter unter anderem die fischer-Langschaftdübel der SXR-Serie. Mit dem langen Schaft konnte die Fassadenunterkonstruktion direkt im Verankerungsgrund fixiert werden. Diese bestehen aus Spezialschrauben und leistungsstarken Nylonhülsen, die mit unterschiedlichen Spreizelementen ausgestattet sind.

Verbaut wurden zudem fischer-Fassadensysteme wie die Zykon-Plattenanker FZP II. Mit deren Hilfe befestigten die Mitarbeiter die Wandbekleidungen im konisch-hinterschnittenen Bohrloch formschlüssig und spreizdruckfrei. Hinzu kamen weitere Bestandteile des Komplettsystems wie die Hinterschnitt-Bohrmaschinen BSN. Laut Hersteller erreichen die Zykon-Plattenanker FZP II niedrigere Plattenbiegemomente, wenn sie als Randbefestigungen genutzt werden. Zudem seien sie besonders tragfähig. Dadurch konnten die Installateure auch 2 cm starke Naturwerksteinplatten sicher und fest verankern, ohne dass die Anker von außen zu sehen sind.

Mithilfe der Installationssysteme konnten Ver- und Entsorgungsleitungen verlässlich, wirtschaftlich und einfach befestigt werden, teilt fischer mit. Das Universal-Schienensystem FUS habe sich dabei als sehr passend für schwere Lasten erwiesen. Die Verantwortlichen konnten die jeweils benötigten Komponenten je nach Situation und Umfang der Leitung modular zusammenstellen. Produkte aus dem fischer-"FireStop"-Sortiment wurden für den passiven Brandschutz verwendet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 33/2020.

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