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Schaufelseparator im Einsatz

Einsatz von Hochspannungsrohren ist umweltfreundlich und führt zu Einsparungen

Momentaufnahme: der Schaufelseparator im Einsatz.

Wartjenstedt (ABZ). – Auch ein Schaufelseparator MB-HDS war in Wartjenstedt (Baddeckenstedt), in Deutschland, beim ersten Test für den Gebrauch alternativer Technologien für die Verlegung von Hochspannungsrohren vom Projekt Wahle-Mecklar dabei. Anfang Juli hatte die Tennet TO GmbH (der niederländische-deutsche Übertragungsnetzbetreiber), vor Politikern, Medien, Verbänden und Landwirtschaftlichen bewiesen, wie die Hochspannungsrohre zu geringen Kosten, in kurzer Zeit und vor allem mit beschränkter Umweltbelastung verlegt werden können. Man nutzte eine grüne Technologie, und zwar eine neue Pflugmaschine für die Verlegung von den leeren Rohren und einen Schaufelseparator MB-HDS320 von MB Crusher, der auf Grund der Möglichkeit ausgewählt wurde, die Wellen direkt an der Baustelle und je nach dem zu siebenden Materialtyp zu wechseln.

Es geht um ein Pilotprojekt für die Verlegung von Hochspannungsrohren nach dem deutschen Gesetz über die Verbreitung des elektrischen Netzes (Reset zum Ausbau von Energieleitungen – EnLAG). Die Entstehung und die Planung dieses Projekts hat mehr als zehn Jahre gedauert: 230 km von verlegten Spannungsrohren, die die unterirdische Transformationsstation in Wahle bei Braunschweig in Niedersachsen mit derjenigen von Mecklar bei Ludwigsau in Essen zu einer Spannung von 380 Kilovolt (kV) verbinden wird. Das Ziel ist, auf diese Art und Weise, die Kapazität, die Stabilität und die Sicherheit des deutschen elektrischen Netzes zu erhöhen und die wachsende Anfrage an erneuerbaren Energien zu befriedigen.

Das Sondermerkmal dieses Projekts bestand darin, die Rohre zu verlegen, ohne mögliche Abwertungen wegen elektromagnetischer Felder oder Abschreibungen von Gebäuden, sowie negative Auswirkungen auf die Natur und Landschaft zu haben. Die beschränkte Umweltbelastung sollte aber den schnellen Fristen entsprechen, die angefragt wurden. Bis heute sollte man riesige Ausgrabungen mit hohem Gebrauch an Arbeitsmaschinen und Personal und mit viel Zeit durchführen, um die Hochspannungsrohre zu verlegen.

Der Test in Wartjenstedt hat bewiesen, dass es während des Einbaus von unterirdischen Rohren möglich ist, die Interferenzen mit der Struktur des vorhandenen Bodens zu minimieren und gleichzeitig die Fristen und Kosten der Durchführung zu halbieren. Der Test wurde für eine Länge von ungefähr 200 m Rohrverlegung für die Drehstromversorgung zu 380 kV durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen bodenfreundlichen Prozess, da die Ausgrabung auf das Basisniveau reduziert wird Der reichhaltige Boden wurde zuerst entfernt und dann auf der Baustelle gelagert. Mit einem Sonderpflug wurde ein Kanal für eine Maximalbreite von 120 cm für jedes der drei Rohre gegraben. Dieselbe Maschine verlegte dann die Rohre direkt im Boden.

In dieser Phase kam der Schaufelseparator MB-HDS ins Spiel, in diesem Fall an einem Bagger Volvo EC250E NL montiert, der das vorher ausgegrabene Material direkt über dieselbe Kanalisation aussiebte. Die Ausgrabung wurde mit eben diesem ausgesiebten Material aufgefüllt, aus dem sie entstand. Die Natur vor Ort blieb unberührt, die Arbeit wurde in sehr kurzer Zeit und gleich nach der Rohrverle-gung ausgeführt. Der Schaufelseparator MB-HDS ermöglicht den Wellenwechsel direkt auf der Baustelle in voller Sicherheit, mit nur einer einzigen Person, die selbst den Wechsel leicht und in kurzer Zeit durchführen kann.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2019.

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