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Schulungsgebäude SachsenEnergie

Von oben bis unten eine sichere Arbeitsumgebung geschaffen

Zur Durchführung der aufwändigen Baumaßnahme muss die Gebäudesubstanz des Bestandsbauwerks während der gesamten Umbauphase gegen äußere Witterungseinflüsse geschützt werden.

Dresden (ABZ). – Gerüste haben eine zentrale Schlüsselfunktion, da sie das Bauen in die Höhe oder Tiefe überhaupt erst möglich machen. Je qualifizierter die jeweilige Gerüstkonstruktion geplant, vorbereitet und aufgebaut wird, umso mehr kann die Gerüsttechnik die Bautätigkeiten der nachfolgenden Gewerke positiv beeinflussen: durch kürzere Lauf- und Transportzeiten und eine konsequent abgesicherte Arbeitsumgebung.

Die SachsenEnergie AG Dresden baut ihr bestehendes Bürogebäude an der Gasanstaltstraße, nahe des Gasometers beziehungsweise Panometers im Dresdener Stadtteil Reick, zu einem neuen, modernen Schulungszentrum um. Hierfür werden der Dachstuhl sowie Teile der alten Holzkonstruktion im Innenbereich abgebrochen und erneuert. Die vorhandenen Außenwände und Fenster bleiben weitestgehend unverändert. Zur Durchführung der aufwändigen Baumaßnahme muss die Gebäudesubstanz des Bestandsbauwerks während der gesamten Umbauphase gegen äußere Witterungseinflüsse geschützt werden. Zudem sind Absetzbühnen für den Materialtransport ins erste und zweite Obergeschoss notwendig. Die mit den umfangreichen Gerüstbauarbeiten beauftragte Otto Gerüstbau GmbH aus Radeberg konzipierte und errichtete hierfür eine Einrüstung auf Basis des Peri-UP-Gerüstbaukastens.

Für das Arbeits- und Schutzgerüst in den Breitenklassen W06 und W09 verwendete das Otto-Gerüstbauteam das Peri-UP-Fassadengerüst in Stielbauweise, das mittels Easy Bauteilen und dem systemintegriert vorlaufenden Geländer sicher und schnell montiert werden konnte. Sogar der Treppenaufgang ließ sich – mit der Easy Treppe 67 – vorlaufend montieren. Auch passt sich die vorgelagerte Treppe nahtlos und dadurch stolperfrei an das Fassadengerüst an. Denn dank des integrierten Gerüstknotens am Easy Stiel erfolgt die Montage nahezu kupplungsfrei.

Der Vorteil des Gerüstknotens am Easy-Stiel zeigt sich unter anderem auch bei der Ausbildung der abgestuft angeordneten Materialbühnen. Hierbei gingen die Gerüstbauer von der umlaufenden Peri-UP-Easy-Fassadeneinrüstung übergangslos auf die Modulbauweise mittels Flex-Bauteilen über. Damit ließen sich im vorgelagerten Bereich mit höherer Lasteinleitung Tragfähigkeit und Stielabstände im metrischen 25-Zentimeter-Raster an die geforderte Lastgeometrie anpassen. Auch hier sind die Belagsebenen lückenlos und ohne Stolperstellen mittels Systembelägen ausgelegt, dank integrierter Abhebesicherung (Locking Deck) ohne zusätzliche Sicherungsmaßnahmen.

Der Gerüstknoten am Peri-UP-Fassadengerüst in Stielbauweise erlaubt geometrische Anpassungen mit Systembauteilen.

Der Gerüstknoten am Easy-Stiel verleiht dem Fassadengerüst insbesondere bei gegliederten Gebäudegrundrissen eine enorm große Flexibilität. Dies zeigt sich vorbildlich auch bei der Gerüstausbildung von Innen- und Außenecken, bei Bauwerksvor- und -rücksprüngen oder bei innen- und außenseitigen Konsolverbreiterungen.

Alles kann mit Systembauteilen und daher nahezu ohne Kupplungen montiert werden, somit ein Zeitvorteil für die Gerüstmontage und ein Sicherheitsvorteil bei der Gerüstnutzung, da ohne Stolperkanten. Sogar die vertikale Knickaussteifung im Bereich des Dachauflagers ließ sich mit Systembauteilen ausbilden. Gerüstbaumeister Sebastian Sethmacher, Projektleiter bei Otto Gerüstbau, realisierte die erforderliche Gerüstverbreiterung mittels Easy Stiel, Horizontalriegel und Knotendiagonale – laut eigenen Angaben einfacher als eine sonst übliche, angekuppelte Gitterträgeraussteifung. Natürlich basiert auch das Wetterschutzdach auf dem Peri-UP-Gerüstbaukasten. Beim LGS-Wetterschutzdach werden die entsprechenden Fachwerkbinder sowie die First- und Auflagerbauteile mit Peri-UP-Standardbauteilen zu weit gespannten Bindereinheiten verbunden. In Dresden wurde die temporäre Überdachung mit einer Spannweite von 18 m fahrbar ausgebildet.

Gerade für solche mittleren Spannweiten bis 25 m bietet das neue LGS 75 Bindersystem von Peri mit nur 75 cm Bauhöhe eine hohe Wirtschaftlichkeit, während der große Bruder, das LGS 150, als Dachkonstruktion eher für große Spannweiten bis 45 m eingesetzt wird. Für die Sanierungsmaßnahme am Dachstuhl ist es hilfreich, dass die komplette LGS 75 Dacheinheit längsseitig zur Fassade verfahrbar ausgeführt ist. So kann das Dach vom Baustellenteam bedarfsweise geöffnet und geschlossen werden. Dadurch kann einerseits witterungsgeschützt gearbeitet werden, andererseits wird ein Materialtransport mittels Baustellenkran ermöglicht.

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