Sonderwerkzeuge

Durch mehrere Tests optimale Lösung gefunden

Köln (ABZ). – MTS Pricken, nachDIN 9001 zertifizierter Betrieb, fertigt in Köln mit 15 Mitarbeitern hochwertige Diamant und CBN Werkzeuge. Durch jahrelange Erfahrung und die intensive Weiterentwicklung der Produkte schaffen es die Spezialisten die Voraussetzung für eine praxisgerechte Anwendung der Werkzeuge in allen Bereichen. Die MTS-Pricken-Produkte kommen überall dort zum Einsatz, wo hohe Bearbeitungsleistung, Präzision und Wirtschaftlichkeit verlangt werden. Gerade wenn es um Sonderanfertigung in der Baubranche geht, haben sich MTS-Pricken-Produkte bewährt. Ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung von Sonderwerkzeugen ist folgendes Beispiel:

Ein Kunde hatte die Aufgabe 4 m lange Löcher unter einem Winkel von ca. 30° bei einer Altbausanierung zu bohren. Die Durchmesser der Löcher betrugen20 mm, 40 mm, und 60 mm. Die Bohrer mussten stabil geführt werden, um den Winkel von 30° gewährleisten zu können. Außerdem mussten die Bohrer über die gesamte Bohrstrecke eine ausreichende Verschleißfestigkeit aufweisen.

Um vorab die richtige Bindung für die Bohrer zu ermitteln, hat man sich Materialproben des Betons senden lassen. Durch mehrere Tests konnte man die optimale Zusammensetzung der Bindung ermitteln.

Um die Bohraufgabe zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis bewerkstelligen zu können, hat man sich für eine Vollbohrkrone entschieden. Für die 20 mm Bohrkrone konnte man auf den Standardvollbohrer zurückgreifen. Für die 40 und 60 mm Bohrkrone musste ein anderes Konzept umgesetzt werden.

Der erster Versuch war eine Vollbohrkrone mit drei Aussparrungen und Luftkühlschlitzen. Ein R 1?2"-Anschluss, sowie die dafür passenden Verlängerungen. Diese Bohrkrone war allerdings nicht sehr erfolgreich, da sich im Hohlraum vor dem Bohrer das Bohrgut sammelte und nicht schnell genug nach hinten ausgespült werden konnte. Entsprechend war der Verschleiß viel zu hoch. In der zweiten Entwicklungsstufe bestand der Vollbohrkern aus einem zentralen Element zur besseren Führung und aus an der Seite angebrachten Radiussegmenten zur Steigerung der Schnittigkeit. Weitere, kreuzförmig angeordnete Segmente trugen dazu bei, das anfallende Bohrgut schnell und effektiv aus dem zentralen Bohrbereich zu entfernen. In dieser Bohrkronenkonfiguration konn-te der Auftrag durchgeführt werden.

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