Stempelbeton

Neue Wege im Wegebau gehen

Nach intensiven Überlegungen über Haltbarkeit und somit Einsparungen bei langjährigen Unterhalskosten wurde der Prachtboulevard der Stadt Chemnitz die „Straße der Nationen“ seit 2006 in drei Bauabschnitten mit der Technik des Stempelbetons und StyleBeton Produkten fertig gestellt. Fotos: StyleBeton

THESSALONIKI/GRIECHENLAND (ABZ). - Verformte Kopfsteinpflaster, renovierungsbedürftige Gehwegplatten, holprige Radwege, von Unkraut überwucherte und verschmutzte Fugen usw. – die Sanierungsbedürftigkeit unserer Gehwege und Straßen, sowohl privat als auch öffentlich, ist kein Geheimnis. Die Mittel für Neubau oder Sanierung sind jedoch knapp bemessen. Hier sind flexible, bezahlbare Lösungen gefragt, meint auch der griechische Dekorbeton-Hersteller StyleBeton. Mit seinem in Deutschland produzierten Produktsortiment möchte das Unternehmen zeigen, dass solche Lösungen durchaus optisch ansprechend sein können.

Die Technik des Beton-Stempelns oder -Prägens biete vor diesem Hintergrund ungeahnte Möglichkeiten, heißt es von Herstellerseite. Was im angloamerikanischen Raum, Benelux, Frankreich und den Ländern Südeuropas seit Jahrzehnten Standard sei und als bewährte Lösung für Neubau und Renovierung an Straßen, Geh- und Radwegen, Einfahrten, Plätzen, Parks, Promenaden, Terrassen etc. Verwendung finde, möchte StyleBeton nun auch in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Die Produkte seien ausgereift, wurden in Deutschland entwickelt und hätten sich den deutschen Qualitätsstandards entsprechend, bewährt.

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Auch im Wegebau bietet Stempelbeton ungeahnte Möglichkeiten der optisch ansprechenden Oberflächengestaltung.

Ein mögliches Anwendungsfeld sei dabei der Straßenbau. Hier biete sich Beton als Alternative zu Asphalt und Pflaster sowie als Antwort auf steigende Belastungen im Straßenbau an. Betonbeläge, so der Hersteller, seien seit langem nicht nur auf Fernstraßen bewährt, sondern auch auf Wirtschaftswegen. Vorbild seien die Flughafenpisten, die weitaus höhere Belastungen aushalten müssen. Immer mehr werde daher über die Realisierung auch im innerörtlichen Bereiche nachgedacht, auch wenn es viele Vorbehalte aufgrund fehlender Erfahrungen gebe. Dafür würden hohe Druck- und Biegezugfestigkeit der Betonbeläge, Verschleißwiderstand, Frost- und Tausalzbeständigkeit, günstige Oberflächenbeschaffenheiten wie Ebenheit, Griffigkeit, niedrige Fahrbahn- und Abrollgeräusche, Farbgestaltung und Lichtreflexion sprechen.

Nach intensiven Überlegungen über Haltbarkeit und somit Einsparungen bei langjährigen Unterhalskosten wurde bspw. der Prachtboulevard der Stadt Chemnitz die "Strasse der Nationen" seit 2006 in drei Bauabschnitten mit der Technik des Stempelbetons und StyleBeton Produkten fertig gestellt. Die Oberflächen der Straßenbahn- und Busspur wurden in Schieferplattenpflaster-Optik gestaltet. Die Realisierung sei dabei so unauffällig gelungen, dass den meisten Benutzern gar nicht auffalle, auf welchem Material sie sich bewegen. Jörg Barthel von der ausführenden Firma Kreischaer Bau: "Auch nach Jahren der intensiven Nutzung des Betonbelages sind bis heute keine Schäden wie Risse festzustellen. Ein besonderer Nachweis der Haltbarkeit von Strukturen und Farben erbrachte ein Straßenbahnunfall: Die Bahn sprang aus den Schienen und fuhr über die Betondecke. Außer einer Kratzspur nahm der Belag keinen weiteren Schaden an Farben und Struktur. Hier konnten wir sehen, wie Stempelbeton eine sehr gute Synthese aus Funktion und Form bietet".

Eine besondere Herausforderung an Belastungen stellen Kreisverkehre dar. In der Schweiz, Österreich und den Benelux Staaten seien Kreisverkehre aus Beton mittlerweile Standard, wie das Unternehmen betont. Die gleiche Griffigkeit des Belages und die gleiche hohe Belastbarkeit durch Lkw, Landmaschinen und Busse im Außen- und Innenbereich der Kreisverkehre würden durch den Einsatz von Beton in Einklang gebracht. Doch gerade auch gestalterische Fragen würden bei Kreisverkehren oftmals eine wesentliche Rolle spielen, da sie zentrale Verkehrsknotenpunkte inner- wie außerörtlich bilden und die Verkehrsführung eindeutig sein muss. Hierzu würden sich verschiedene Oberflächenstrukturen und Farbgebungen wie sie mit Stempelbeton und gleichzeitigem Färben des Betons hergestellt werden können, als dauerhafte und kostengünstige Lösungsalternativen anbieten.

Eine weitere Anwendung im Straßenverkehr liege in der Gestaltung von barrierefreien Haltestellen für Busse und Bahnen wie sie von der EU vorgeschrieben ist. Mit Stempelbeton ließen sich taktil, optisch und akustisch unterschiedliche Oberflächen für Leitstreifen, Aufmerksamkeitsfelder, Wartezonen oder Begleitstreifen leicht herstellen. Die unterschiedlichen Strukturen der Stempelformen und verschiedenen Farben von StyleBeton könnten die notwendigen Kontraste der Bodenindikatoren zur Erhöhung der Aufmerksamkeit bewirken.

Auch im Bereich öffentlicher Gehwege lägen die Vorteile von Stempelbeton auf der Hand: Neben einfacher, schneller und günstiger Realisierung und langer Haltbarkeit bei hoher Belastbarkeit seien es vor allem die Möglichkeiten, verschiedene Oberflächenstrukturen und Farbgebungen im Wegebau mit den StyleBeton Produkten zu erzielen. Eine Vielzahl von Stempelformen und Farben für Anpassungen an historische Pflaster, Übergänge zu anderen Belägen, farbliche Markierungen und Abgrenzungen von Fahrradbereichen und Überwegen zur stünden dafür zur Verfügung. Alle gängigen Pflastermuster aber auch ungewöhnliche Strukturen wie felsartige Muster könnten erzielt werden.

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