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Straßenablaufsystem Aco-"Combipoint PP"

Mit Schadensprävention nachhaltig Kosten senken

Das Straßenablaufsystem Aco-"Combipoint PP" ist ein flexibles Leichtgewicht aus Kunststoff und wiegt lediglich 2,5 bis 2,8 kg. Die Modulteile entsprechen den Betonbauteilen nach DIN 4052.

Büdelsdorf (ABZ). – Zunehmend hohe Verkehrslasten steigern die Anforderungen, die im Hinblick auf Entwässerungssysteme im Straßenbau beachtet werden müssen. Planung und Bauausführung sollten deshalb sehr genau durchdacht und ausgeführt werden – denn die Hauptursachen für schadhafte Straßenablaufkonstruktionen sind Setzungen der angrenzenden Umgebung sowie die Zerstörung der Mörtelfuge und Betonteile bei konventionell verbauten Straßenabläufen.

Um diesen Faktoren entgegenzuwirken, hat Aco Tiefbau den Straßenablauf "Combipoint PP" entwickelt. Werden schadhafte Konstruktionen verbaut, können Lageabweichungen, Unterspülungen und Frostschäden sowie ein Abbruch der Straßenbeläge am Ablauf die Folge sein.

Mithilfe des lastentkoppelten und dichten "Combipoint PP" können Kommunen kontinuierliche Sanierungskosten vermeiden, verspricht der Hersteller. Das Straßenablaufsystem "Combipoint PP" verzichtet auf eine Mörtelfuge, die einzelnen Ablaufelemente werden einfach nach den entsprechenden Anforderungen vor Ort zusammengesteckt.

Die Lastentkopplung stellt das Teleskop-Prinzip sicher, das zwischen den Ablaufunterteilen wirksam wird. Dadurch werden eventuell auftretende Setzungen im Verfüllbereich aufgefangen. Die Lastableitung erfolgt durch Auflagerung des Aufsatzes in ein Frischbetonbett. Wo eine flexible Ausführung von Straßenablaufkonstruktionen gewünscht oder notwendig ist, biete das Modulsystem "Combipoint PP" ausreichend Spielraum.

Hier wurde der Aco-"Combipoint PP" eingebaut.

Nutzer können die Ablaufkörper mehrdimensional an die örtlichen Gegebenheiten auf der Baustelle anpassen. Eine 360-Grad-Drehung der leichten Teile untereinander sowie eine Abwinklung des obersten Bauteils bis zu 8 % (zur Anpassung des Längs- und Quergefälles) sind mit den "Combipoint"-Modulen umsetzbar. Zudem ermöglicht das Teleskop-Prinzip es dem Nutzer, die Bauteile von ± 3 cm in der Höhe anzupassen.

Bei der Sanierung von Straßenabläufen bleiben Boden und Verrohrung häufig stehen und nur die oberen Bauteile werden erneuert. Für diese Anwendung empfehle sich der neue Sanierungsadapter aus Kunststoff. Er passt für DIN-4052-Betonteile – unabhängig davon, ob es sich um Boden oder Zwischenteil handelt – und bildet einen Übergang zu den leichten, flexibel einsetzbaren "Combipoint PP"-Teilen aus Kunststoff. Der Aufbau erfolge für gewöhnlich mit "Combipoint PP"-Teilen. So können alle handelsüblichen Bauformen hergestellt werden, erläutert Aco Tiefbau. Der neue Schachtaufbau vermeide zukünftige Sanierungen. Das Straßenablaufsystem ACO Combipoint PP zeichnet sich laut Aussage des Herstellers durch Flexibilität, Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit, das geringe Gewicht und die Wasserdichtigkeit aus.

Die nach dem Baukastenprinzip von Betonbauteilen nach DIN 4052 entwickelten Ablaufkörper erleichtern Planern, Kommunen wie auch Bauunternehmern durch ihre flexible Einsetzbarkeit die Arbeit. Ob Kurzform, Langform, Nassschlamm – die etwa 35 cm hohen Elemente ließen sich zeitsparend und passgenau für jede örtliche Baugegebenheit zusammensetzen und bei Bedarf kürzen.

Sind für den Einbau herkömmlicher Betonteile für Straßenabläufe bisher mehrere Arbeitskräfte und schweres Gerät nötig, können die leichten "Combipoint PP"-Module aus festem Kunststoff mühelos verarbeitet werden, erläutert Aco. Im Gegensatz zu funktional vergleichbaren Betonteilen, die durchschnittlich 70 bis 80 kg wiegen, bringen die Aco-Neuheiten lediglich ein Gewicht von 2,5 bis 2,8 kg auf die Waage. Die Ablaufkörper vereinfachen aber nicht nur den Einbau, sie sind auch langlebig und flexibel. Komplettiert wird das System durch die Aco-Aufsätze "Combipoint" für die Klassen C 250 und D 400. Passend für verschiedene Straßenabläufe bietet der Hersteller Aufsätze aus Gusseisen nach EN-GJS/EN-GJL an. Die Roste entsprechen den GET-Güte- und Prüfbestimmungen "Kanalguss RAL-GZ 692". Die Aufsätze für die Belastungsklassen C 250 und D 400 gemäß DIN EN 124 erfüllen alle Voraussetzungen für mehr Wirtschaftlichkeit im Betrieb, so das Unternehmen.

Die Aufsätze gemäß DIN EN 124-2 sind für die Verwendung von Schlammeimern gemäß DIN 4052-4 geeignet. Die Pewepren-Einlage im Rahmen sorgt für klapperfreie Roste. Die unterschiedlichen Aufsätze hat Aco den entsprechenden Anwendungsbereichen angepasst. Sie unterscheiden sich in der Designausführung und in den Einlaufquerschnitten von bis zu 1832 cm². So sei der Aufsatz "Multitop-Design" für Bereiche mit Fußgängerverkehr besonders geeignet. Das liege an der speziellen Schlitzgeometrie des Moduls.

Für Bereiche mit hoher Schmutzbelastung oder Überflutungsgefahr empfiehlt Aco einen besonders großen Einlaufquerschnitt. Dies gewährleiste das "Aqua Plus"-Design, das auch für Autobahnen eingesetzt werden kann. Zum Aco-Sortiment gehört zudem ein Bergstraßenaufsatz, der laut Aussage des Herstellers mit einem außergewöhnlich hohen Schluckvermögen ausgestattet ist.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 49/2021.

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