TRBS-konform

Geländer können gut transportiert und montiert werden

Alfix Gerüstbau
Anwendung Alfix-TRBS-Geländer, 2,57 m. abb.: Alfix
Alfix Gerüstbau
Die Alfix-TRBS-Geländer im Überblick.

Großschirma (ABZ). – Seit Jahresbeginn stellt die Betriebssicherheitsverordnung TRBS 2121 neue Anforderungen zur Absturzsicherheit. Konkret geht es bei der Verordnung um Seitenschutz beim Auf-, Um- und Abbau von Gerüsten. Beschäftigte müssen bei Auf- und Abbau vor Absturz geschützt werden.

Dazu müssen grundsätzlich Absturzsicherungen in Form eines voreilenden Seitenschutzes verwendet werden. In der obersten Gerüstlage ist ein mindestens einteiliger Seitenschutz für den Horizontaltransport notwendig. In den Gerüstabschnitten, in denen Gerüstbauteile vertikal transportiert werden, muss ein zweiteiliger Seitenschutz durch Geländer und Zwischenholm vorhanden sein. Wenn es durch bauliche Gegebenheiten nicht möglich ist, eine Absturzsicherung zu verwenden, müssen Auffangeinrichtungen wie ein Schutzgerüst oder ein Schutznetz benutzt werden. Sollte dies ebenfalls nicht möglich sein, müssen Arbeiter eine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz nutzen.

Das TRBS-Geländer von Alfix erfüllt den Angaben des Herstellers zufolge diese Vorgaben und hat darüber hinaus – technisch und für den Endnutzer – viele Vorteile. Es sei die ideale Seitenschutzlösung bei der Verwendung von Alfix Feldlängen 0,73–3,07 m sowie für UNIFIX Feldlängen 0,74 m–3 m, so das Unternehmen. Die Geländer ab 2,5 beziehungsweise 2,07 m haben gelenkige Füße. Diese können mit einem patentierten Mechanismus am Zwischenholm fixiert werden. Der Fuß federt zurück, sodass ein am Zwischenholm befestigter Überwurfbügel über eine an den Fuß geschweißte Scheibe gelegt werden kann. Das größte Geländer (Alfix 3,07 m) hat eine Grundfläche von 3,2 m x 0,8 m, wenn es für den Transport zusammengeklappt ist.

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Nicht nur beim Transport habe das TRBS-Geländer Vorteile, so Alfix:

  • Aufgrund des sehr geringen Gewichts und der einklappbaren Füße sei die Handhabung unkompliziert. Es könne von einer einzelnen Person aufgebaut werden.
  • Die Geländer könnten zur Zwischenlagerung beim Auf- oder Abbau über den Handlauf bereits montierter TRBS-Geländer gehangen werden.
  • Das System werde durch starre Geländer für Feldweiten unterhalb 2,07 m und Stirngeländer komplettiert. Mit dem Alfix und dem Unifix-Fassadengerüst könnten Innenecken, Außenecken oder vorgesetzte Treppentürme entsprechend der TRBS 2121 auf-, um- und abgebaut werden. TRBS-Geländer könnten zudem als Innen- und Außengeländer eingesetzt werden.
  • Es könnten Konsolen mit Baurollen – zum vereinfachten Vertikaltransport – angebracht und Verankerungen wie gewohnt eingesetzt werden.
  • Die TRBS-Geländer würden systemintegriert im Gerüst verbleiben. Sie seien ein vollwertiger Ersatz für den zweiteiligen Seitenschutz. Dadurch könne ein Absturzschutz bei Montagearbeiten ohne zusätzlichen Zeitaufwand realisiert werden.
  • Wenn Geländer nachträglich ausgebaut werden müssten, könnten mit einem Spezialwerkzeug die beiden Schrauben an den Gelenken des Bauteiles gelöst und die Einzelteile entnommen werden.

Die Montage ist schnell und einfach, verspricht Alfix. Das klappbare TRBS-Geländer werde zunächst im geklappten Zustand senkrecht in den Stellrahmen eingehängt und einseitig mit dem Keil fixiert. Anschließend laufe der Monteur in Richtung des zweiten Stellrahmens und klappe dabei das Geländer auf. Dann werde der zweite Fuß in das U-Profil/ Rohrvierkant des zweiten Stellrahmens eingehangen und beide Kupplungen festgeschlagen. Wenn der voreilende Seitenschutz der nächsten Gerüstlage komplettiert ist, kann diese mit Stellrahmen ausgestattet werden. Dabei werden die oberen Kupplungen der TRBS-Geländer festgeschlagen. Für einen dreiteiligen Seitenschutz müssen dann nur noch die Bordbretter eingesetzt werden.

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