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Umwelt-Produktdeklaration erhalten

Datengrundlage für ökologische Gebäudebewertung geschaffen

Schöck, Fachtagungen und Kongresse, Ökologisches Bauen

Schöck Isokorb Typ KXT 50 (Tragstufe 50) für frei auskragende Balkone wurde mit einer Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) vom Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) ausgezeichnet.

BADEN-BADEN (ABZ). - Im Rahmen der Passivhaustagung 2015 in Leipzig wurde Schöck vom Institut Bauen und Umwelte. V. (IBU) die Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) für das Produkt Schöck Isokorb Typ KXT50 überreicht. Schöck ist der erste Hersteller im Bereich tragende Wärmedämmelemente der über diese Zertifizierung verfügt. Die EPD beinhaltet Daten über die ökologische Leistungsfähigkeit des Bauproduktes, die von einem unabhängigen Expertenkreis überprüft wurden. Planer, Architekten und Bauherren benötigen diese transparenten und geprüften Ökobilanz-Daten, wenn sie nachhaltige Gebäude errichten wollen. Die Performance der einzelnen Bauprodukte ergibt zusammenaddiert die Gebäudebilanz. Martina Adams, Produktmanagerin Isokorb bei Schöck, nahm die offizielle Urkunde zur EPD auf der Passivhaustagung 2015 in Leipzig entgegen: "Schöck Isokorb wird wegen der bauphysikalischen Eigenschaften und zur Steigerung der Energieeffizienz eines Gebäudes eingesetzt. Mit der EPD haben wir jetzt die Möglichkeit geschaffen, das Produkt auch in Bezug auf die ökologische Leistungsfähigkeit transparent zu machen – eine große Erleichterung für Nachhaltigkeitszertifizierungen." Der Nachhaltigkeitsgedanke ist in der Schöck-Unternehmensphilosophie verankert und ist Innovationsantrieb für Produktweiterentwicklungen.

Es liegt daher nahe, Architekten und Planer zu unterstützen, die nachhaltige Gebäude bauen. Um Nachhaltigkeitszertifizierungen durchzuführen, benötigen sie Datenmaterial, mit dessen Hilfe sie die Ökobilanz der Gebäude nach DIN EN 15978 (Nachhaltigkeit von Bauwerken) bewerten können. Wie nachhaltig ein Gebäude ist, lässt sich nur feststellen, wenn man die einzelnen Bauteile betrachtet. Die EPD macht quantitative Angaben über den Energie- und Ressourceneinsatz des Produktes – von der Produktion bis zur Entsorgung. Umweltproduktdeklarationen basieren auf internationalen Normen und sind als Nachweis für Umweltansprüche in der öffentlichen Beschaffung geeignet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 23/2015.

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