Mindestens eine reaktivierte Bahnstrecke pro Jahr

Verband macht Forderung deutlich

Hannover (dpa). - Mindestens eine alte Bahnstrecke pro Jahr sollte in Niedersachsen nach Ansicht des Fahrgastverbands Pro Bahn reaktiviert werden.

Dazu brauche es zusätzliche Planungskapazitäten und mehr Geld, um die Infrastruktur auszubauen und langfristig Züge zu bestellen, teilte der Landesverband auf dpa-Anfrage mit. Keinesfalls dürfe für eine reaktivierte Strecke ein anderer Zug gestrichen werden. Jetzt wird im Landtag ein Antrag der beiden Regierungsfraktionen SPD und Grünen debattiert, der sich mit einem neuen Reaktivierungsprogramm von Bahnstrecken befasst. Laut Verkehrsministerium wird die Landesregierung im Frühjahr ein solches Programm auf den Weg bringen. Ziel sei es, landesweit in Frage kommende Verbindungen für eine Reaktivierung zu ermitteln und Voraussetzungen für die Bundesförderung zu schaffen.

Laut Ministerium wurde 2018 die Strecke zwischen Einbeck-Mitte und Einbeck-Salzderhelden reaktiviert und 2019 die Verbindung zwischen Bad Bentheim und Neuenhaus. Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) sagte auf Anfrage: „Für eine echte Mobilitätswende müssen wir das Angebot an Bus- und Schienenverkehren deutlich verbessern. Das gilt insbesondere für den ländlicheren Raum von Niedersachsen.”

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