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Verkehrsknotenpunkt gelöst

Pariser Problemzone wird zum Lebensraum

Die Kombination von Stützböcken STB 450 mit Wandschalung Mammut 350 und SecuritBasic-Betonierplattform ermöglichte zügigen Baufortschritt und sicheres Werken.

Paris/Frankreich (ABZ). – Mit Meva-Technik löste das Bauunternehmen Colas Génie Civil einen Verkehrsknoten in Paris. Für die einhäuptige Schalung wurden Mammut 350, STB-Stützböcke und SecuritBasic eingesetzt. Paris ist eine Reise wert – für Touristen, Bohèmes, Liebende. Autofahrer aber brauchen viel Geduld. Etwa auf der Route départementale RD1, die sich wie eine verengte Ader an der Seine entlangschlängelt. Wo der Quai Charles Pasqua auf den Quai de Clichy trifft und eine weitere Blechlawine von der Brücke Pont d'Asnières heranwalzt, ging früher meist gar nichts mehr: Stau und Stress, kein Platz für Radfahrer, Fußgänger, Anwohner. Doch nun atmen die Menschen in den Vierteln Clichy und Levallois-Perret auf.

Ein 1,2 km langer Abschnitt wurde durch das Bauunternehmen Colas Génie Civil umfangreich modernisiert. Neue ebenerdige Straßen und ein Kreisverkehr sorgen nach zweieinhalb Jahren Bauzeit für Bewegung. Ab Frühjahr 2021 wird eine neue Unterführung unter dem ausgebauten Bereich für weitere Entlastung sorgen. Für die gelungene Umsetzung teils komplexer Aufgaben auf engem Raum setzte das Projektteam von Colas auf Meva-Systeme für die einhäuptige Wandschalung. Robuste Mammut-350-Elemente, kompakte und dennoch starke Stützböcke STB 450 sowie das Sicherheitssystem SecuritBasic mit komfortablen Montage- und Betonierbühnen wurden zu stabilen Einheiten montiert.

Die 3D-Darstellung verdeutlicht die einhäuptige Schalung einer Wand und des Schachtes.

Diese Konstruktionen leiten Frischbetondruck von rund 50 bis 75 kN/m² über die Schalung und den Stützbock zuverlässig ins Fundament ab. Nach jedem Teilabschnitt wurden die gesamten Einheiten per Kran einfach für den nächsten Einsatz versetzt. Aufgrund der Neigungen und bogenförmigen Trassenführung musste jede Fuge zwischen den Schalelementen individuell angepasst werden. Erstellt wurden vier äußere Wände von 32 bis 37 m Länge und 1 bis 4,5 m Höhe sowie zwei innere Wände, 62 und 64 m lang, 4,5 m hoch, jeweils mit 70 cm Wandstärke. Herausfordernd war die Erstellung eines 9 m tiefen Schachts als Zugang zum Wassertank und Technikraum unterhalb der Straße. Hier wird abfließendes Wasser gesammelt und abgepumpt. Nach der Betonage der Bodenplatte sollte es zügig in die Höhe gehen: ein Betoniervorgang auf 4,5 m, ein weiterer bis zur Straßenebene. Eine Verankerung der Wände war nicht möglich, da das Risiko bestand, die Dichtung zu beschädigen.

Für Stützböcke zur einhäuptigen Betonage war in dem nur 3,5 x 2 m messenden Schacht zu wenig Platz. So setzte das Colas-Team um Bauleiter Francis Barth Elementmodule der Triplex-Schrägabstützung waagerecht zwischen die Mammut 350-Schalungen. Um die Stabilität zu gewährleisten, wurden alle Seiten gleichzeitig betoniert. Revit-3D-Darstellungen von Meva erwiesen sich beim Aufbau als große Erleichterung. Die ersten Ziele sind erreicht: Verkehrsfluss, reduzierte Lärmbelästigung und optimale Erschließung der Stadtteile. Nun werden breite Fußgänger- und Radwege zum Seine-Ufer mit Grünflächen und Promenade vorbereitet. Die einstige Problemzone wird zum Lebensraum. Bauleiter Francis Barth ist mit dem Projektablauf zufrieden: "Die Ausrüstung von Meva ist großartig. Mammut 350 und die STB-Stützböcke – das ist meine Lieblingskombination für einhäuptige Wandschalung: solide, stark, praktisch und unerschütterlich."

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