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Weißbeton-Elemente enthalten Titandioxid

Fassade verbessert Luftqualität

Die offene Fassade der Bankfiliale umfasst 340 m². CRE Panel fertigte 59 Elemente an, von denen 47 gerade und zwölf gerundet gestaltet wurden.

Oberriet/Schweiz (ABZ). – Mit dem Bau der neuen Filiale in Oberriet in der Ostschweiz hat die Raiffeisenbank Oberes Rheintal Mut zu innovativer Architektur bewiesen.

Die netzartige Fassade aus Weißbeton hat das Büro Carlos Martinez Architekten aus Berneck in der Schweiz entworfen. Das Gebäude steht auf zwei Sockeln, dem Erschließungskern und dem "Drive Thru Bancomaten". Die Firma CRE Panel aus dem österreichischen Götzis hat die Fassadenelemente aus Beton hergestellt. Das Unternehmen setzte zudem das Dyckerhoff-Bindemittel Flowstone ein. Neben Glasfasern mischten die Mitarbeiter auch Titandioxid bei. Dieses Weißpigment fördere unter UV-Einstrahlung laut Hersteller photokatalytische Prozesse.

Diese sollen verhindern, dass organische Verunreinigungen entstehen. Titandioxid fördere zudem eine gute Luftqualität. Das sei den Verantwortlichen besonders wichtig gewesen, da durch die Nutzung des "Drive Thru Bancomaten" viele Auto-Abgase freigegeben würden. Die offene Fassade der Bankfiliale umfasst 340 m². CRE Panel fertigte 59 Elemente an, von denen 47 gerade und zwölf gerundet gestaltet wurden. Jedes der Elemente wiegt in etwa 1000 kg. Die Firma Reckli aus Herne hat die Textilbeton-Fertigteile in Silikon-Sondermatrizen gegossen. Die Oberfläche blieb schalungsglatt. Um die photokatalytischen Prozesse nicht zu mindern, verzichtete man auf einen zusätzlichen Oberflächenschutz.

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