Wirtschaftlicher schalen

Neues Produkt vorgestellt

Vaduz/Liechtenstein (ABZ). – Die Verwendung von alkus-Schalungsplatten aus Vollkunststoff in Peri-Maximo-Schalungen mit einseitiger Ankerung wird laut Unternehmen künftig noch einfacher und wirtschaftlicher. Aufgrund des neu entwickelten alkus-Dichtkonus können alkus-AL-19-Schalplatten genau in den entsprechenden Peri-Rahmen eingesetzt werden. Die neueste Innovation der alkus AG sei im Vergleich zum Original-Dichtkonus von Peri erheblich preiswerter und könne vom Kunden selbst ohne spezielle Werkzeuge in die alkus-Schalungsplatten ein- und wieder ausgebaut werden, teilt das Liechtensteiner Unternehmen mit.
Alkus Schalung
Der alkus-Dichtkonus wurde für die Verwendung mit der alkus-AL-19-Vollkunststoffplatte in Peri-Maximo-Schalungen mit einseitiger Ankerung entwickelt. Abb.: alkus/Jens Ellensohn

Die langlebige alkus-Vollkunststoffplatte kann in jeden beliebigen Schalungsrahmen eingesetzt werden. Bei der Verwendung in Peri-Maximo-Schalungen mit einseitiger Ankerung mussten die alkus-Kunden die zusätzlich benötigten Dichtkonen aber bisher beim Schalungshersteller oder Zwischenhändler extra in ihre alkus-Vollkunststoffplatten einpressen lassen. Mit der Markteinführung des alkus-Dichtkonus können sie sich diesen Zwischenschritt künftig sparen: "Der einteilige alkus-Dichtkonus aus Kunststoff kann zu einem günstigen Preis direkt über uns bezogen werden", sagt Michael Tschenett, Geschäftsführer der alkus AG. "Er wird einfach per Hand in das Ankerloch gesteckt. Dafür braucht es nicht viel Kraft und kein spezielles Werkzeug. Das kann der Kunde also direkt vor Ort selbst machen. Und auch der Ausbau ist von Hand oder mit einem Schraubenzieher problemlos möglich." Der alkus-Dichtkonus ist für die Anker MX 15 und MX 18 erhältlich. Sein Durchmesser liegt wie beim Peri-Produkt bei rund 47 mm. Er hinterlässt deshalb einen nahezu gleichen Abdruck im Beton. Die alkus AG bietet bei Erstlieferung eine vollumfängliche Vorführung zur Handhabung des Dichtkonus. Häufige Schalhautwechsel bei Holzplatten treiben auch Kosten für Dichtkonen in die Höhe.

Da sie etwa 30-mal länger halte und damit die häufigen Schalhautwechsel entfielen, sei die alkus-Vollkunststoffplatte wirtschaftlicher als Holzschalungsplatten, so der Hersteller. Aufgrund der zusätzlich benötigten Dichtkonen lohne sich der Einsatz der alkus-Schalungsplatte in Peri-Maximo-Schalungen mit einseitiger Ankerung jetzt noch mehr, ist die alkus AG überzeugt. Denn: Beim Einsatz einer Holzplatte mit der Original-Peri-Dichtung steigen die Gesamtkosten mit jedem Schalhautwechsel stark an. "Der Peri-Dichtkonus ist mit Ausnahme des Dichtrings untrennbar in der Holzschalplatte verpresst und kann vom Verwender nicht ausgetauscht werden", erklärt Tschenett. "Die Dichtkonen werden deshalb beim Schalhautwechsel direkt mit der Platte entsorgt und es werden neue benötigt. Bei Großelementen sind das bis zu sechs Stück. Diese Kosten fallen also bei jedem Wechsel zusätzlich zu den Kosten für Holz und den Arbeitskosten an. Da die Holzschalungsplatten nur etwa 50 Einsätze lang halten, treibt das die Gesamtkosten für Schalungsprojekte schnell in die Höhe." Die alkus-Schalungsplatte halte demgegenüber bis zu 1500 Einsätze und mehr ohne Schalhautwechsel, so das Unternehmen. Der passende alkus-Dichtkonus ist erheblich preiswerter als das Original und kann bei Bedarf einfach ausgetauscht werden. Zudem wird die Platte durch den Einbau des Dichtkonus nicht beschädigt. Alkus-Dichtkonus erfolgreich im Einsatz getestet.

Das Bauunternehmen Bold GmbH & Co KG aus Achern hat den alkus-Dichtkonus in den letzten Monaten bereits in seiner Peri-Maximo-Schalung getestet. "Der alkus-Dichtkonus hat im Test auf unserer Baustelle die Erwartungshaltung mehr als nur erfüllt", sagt Konstantin Schamne, verantwortlich für die Arbeitsvorbereitung bei Bold. "Sowohl die Betonqualität als auch die Funktionsweise des alkus-Dichtkonus in Zusammenarbeit mit der alkus-Vollkunststoffplatte entspricht den Anforderungen unseres Unternehmens. Aus wirtschaftlicher Sicht überzeugt das Produkt der Firma alkus ebenso wie in der Anwendung." Sein Kollege Ludwig Welle, Leiter des Bauhofs, ergänzt: "Dahingehend haben wir uns seitens der Firma Bold entschieden, zukünftig die alkus-Vollkunststoffplatte AL 19 in unserem System zu verwenden."

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