Anspritzmaschine

Maschinenlösung für den Schichtenverbund

Weisig Maschinenbau Straßenbautechnik
Die Weiro-Anspritzmaschine HK 1000 PM auf einem VW Crafter. Der Führerschein der Klasse B reicht zum Führen dieses Fahrzeugs aus. Foto: Weisig Maschinenbau

Alfeld/Gütersloh (ABZ). – Die Firma Gröschler Bauprojekt GmbH aus Gütersloh nahm kürzlich eine Weiro-Anspritzmaschine vom Typ HK 1000 PM für das Aufbringen der Haftbrücke im Schwarzdeckenbau in Empfang. Auf einer Baustelle in Gütersloh wurden die Mitarbeiter des Bauunternehmens in die Bedienung der Maschine eingewiesen. Die Spritzmaschine ist auf einem VW Crafter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t aufgebaut. Ein Führerschein der Klasse B reicht somit zum Führen dieses Fahrzeugs aus. Sie ist mit einem isolierten Behälter ausgerüstet, der Nutzinhalt beträgt etwa 600 l, ausgelegt für die Verarbeitung von Bitumenemulsion C60BP4 S gemäß TL BE StB 07. Die heckseitig montierte Spritzrampe hat eine Arbeitsbreite von 0,2 bis 2,1 m. Die Befüllung des Bindemitteltanks erfolgt durch Ansaugen mittels der vorgeheizten Bindemittelpumpe über ein Saugrohr und Schnellkupplung aus dem IBC-Container oder Servicetank, beziehungsweise extern über den Domdeckel von außen.

Der Propangasbrenner mit thermostatgesteuerter Temperaturregelung bringt das Bindemittel auf die erforderliche Verarbeitungstemperatur. Dabei zirkuliert die Emulsion permanent, was Herstellerangaben zufolge zusammen mit der Wärmedämmung des Bindemittelbehälters ein rasches Erreichen der Verarbeitungstemperatur gewährleistet, sowie Leitungen und Spritzrampe zuverlässig vorwärmt. Pumpe und Kompressor werden von einem luftgekühlten 6,8-Kilowatt-Dieselmotor angetrieben. Zusätzlich ist die Anspritzmaschine mit einem elektro-hydraulischen Kompaktaggregat für die hydraulische Rampenhöhenverstellung ausgestattet.

Ein in der Fahrerkabine angebrachtes ergonomisches Bedienpult ermöglicht die Einstellung der erforderlichen Arbeitsbreite, das Öffnen und Schließen der Spritzrampe, sowie die Einstellung des Spritzdrucks. Auf digitalen Displays werden der eingestellte Spritzdruck in bar und die aktuelle Fahrgeschwindigkeit in Metern pro Minute angezeigt. Zum Anspritzen von Randbereichen ist die Spritzmaschine mit einer hinter dem linken Vorderrad angebrachten zusätzlichen Düse ausgestattet. Diese ermöglicht das Anspritzen von schmalen Bereichen zum Beispiel längs von Randsteinen, ohne diese zu verschmutzen. Danach werden die weiteren Flächen mit der hinten montierten Spritzrampe bearbeitet.

Die Anspritzmaschine ist auch mit zwei Kameras ausgerüstet, eine für die seitliche Düse, eine weitere für den Bereich hinter der Spritzrampe. Dabei ist der LCD-Monitor im Sichtfeld des Fahrers installiert und ermöglicht und erlaubt die ergonomische Überwachung der Arbeiten ohne die Beobachtung des Verkehrsgeschehens durch den Fahrer einzuschränken und damit die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen. Das Anspritzen zum Beispiel von Zwickeln oder rund um Kanaldeckel erfolgt über das ebenfalls mitgelieferte Spritzrohr. Ein automatischer Schlauchaufroller mit einem 8 m langen Spritzschlauch unterstützt dabei diese Arbeiten. Die Reinigung von Rampe, Spritzkopf und Handspritzrohr nach Arbeitsende ist mit möglich Druckluft. So wird laut Hersteller ein störungsfreier Arbeitsbeginn beim nächsten Einsatz gewährleistet.

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