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32 Firmen und Institutionen stellen auf der "Fachausstellung Bau" aus

Eine NordBau in abgespeckter Form

Mehr als 60 000 Besucher informieren sich sonst jährlich auf der Messe.

Neumünster (sow). – In diesem Jahr werden in den Holstenhallen nur 32 Firmen und Institutionen ihre Produke und Neuheiten zeigen. Die Corona-Pandemie machte dieses Alternativkonzept des Veranstalters erforderlich. Die NordBau Neumünster ist eine der größten Baufachmessen im nördlichen Europa. Auf rund 69 000 m² im Freigelände und mehr als 20 000 m² Hallenfläche zeigen normalerweise rund 850 Aussteller Baustoffe und Bauelemente, Baumaschinen, Kommunalgeräte und Nutzfahrzeuge für Bau und Handwerk.

Doch in diesem Jahr werden nur 32 Firmen und Institutionen auf einer "Fachausstellung Bau" ihre Produkte, Neuheiten oder Dienstleistungen eingeladenen Kunden präsentieren und Kundenbeziehungen pflegen. Denn wegen der Corona-Pandemie kann die NordBau nicht stattfinden. Mehr als 60 000 Besucher kommen sonst jährlich die Messe besuchen. Das wären zu viele Menschen auf zu engem Raum, so der Veranstalter. Abstands- und Hygieneregeln könnten nicht wirksam eingehalten und Kontaktketten nicht nachverfolgt werden. Stattdessen laden die Macher daher zu der Fachausstellung mit deutlich weniger Teilnehmern und besonderen Hygiene-und Schutzmaßnahmen. Aussteller können dort ihre Kunden gezielt einladen und treffen.

Diese "Fachausstellung Bau" mit Seminaren powered by NordBau findet nun von Mittwoch, dem 9. September 2020, bis zum Samstag, 12. September 2020, jeweils von 9 bis 18 Uhr auf dem Messegelände Holstenhallen in Neumünster statt.

Der Hoch-und Tiefbau sowie die Immobilienwirtschaft seien besonders in der aktuellen Zeit starke Säulen der Konjunktur und relevant für den Erhalt der Infrastruktur, begründet der Geschäftsführer der Holstenhallen, Dirk Iwersen. Nach langen Zeiten der Heimarbeitsplätze und der Kontaktbeschränkungen sei deutlich geworden, dass es ganz ohne persönlichen Kontakt einfach nicht gehe. In Zeiten der Pandemie seien jedoch Hausmessen und größere Produktvorstellungen nicht ohne weiteres möglich. Doch das großzügige Freigelände mit den angrenzenden Hallen biete ausreichend Fläche für die Firmen. Aussteller könnten hier ruhende Geschäftsbeziehungen wieder aufnehmen, Kontakte pflegen und neue Produkte vorstellen. Auch für die alternative Fachausstellung gelte das Motto der NordBau: "Hier redet man miteinander", so Iwersen.

Alles geschehe unter den bestmöglichen Hygiene-und Schutzmaßnahmen. So werden alle Besucher registriert. In den Hallen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht, im Freigelände kann er abgenommen werden, sofern der Abstand von mindestens 1,5 m gewahrt wird. Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf deutlich großzügiger bemessenen Standflächen, damit dieser Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Aussteller führen Listen mit den Kontaktdaten der Besucher, um Kontaktketten nachvollziehen zu können. Ein Einbahnstraßensystem leitet Besucher über das Gelände und zu den Ausstellern. Desinfektionsmöglichkeiten werden zur Verfügung gestellt.

Drei Produktneuheiten von rein akkubetriebenen Baugeräten und Baumaschinen werden auf der Fachausstellung Bau erstmalig vorgestellt. Neuheiten im Bereich von Anhängern oder Weiterentwicklungen bei Schneidegeräten sind ebenfalls angekündigt. Für Saugbagger werden kraftvollere Hebearme und um 20 % stärkere Saugbaggerleistungen durch Doppelventilatoren präsentiert. Die Technische Hochschule Lübeck zeigt Modelle und Studienarbeiten zu Sonnenschutz unter dem Gesichtspunkt Recycling im Hochbau.

Auch das Seminar- und Fortbildungswesen hat in Pandemie-Zeiten sehr gelitten; nahezu alle Angebote mussten branchenübergreifend abgesagt werden. Im Rahmen der Fachausstellung Bau ist auch das Kongressprogramm deutlich reduziert, da für viele Veranstaltungen eine hohe Besucherzahl wesentlich ist. Doch 19 Seminare und Fortbildungsveranstaltungen von Verbänden der Baubranche und dem Ministerium werden stattfinden.

Unter www.nordbau.de und der Rubrik "Fachausstellung Bau" können sich Teilnehmer und Besucher zu Hygiene, Abstandsregeln, Registrierung sowie zu den Firmen und ihren Produkten informieren. Eintrittskarten können Besucher vorab im Ticketshop der NordBau oder an der Tageskasse erwerben.

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