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Agentur Genzy

Nachwuchsgewinnung über Social Media

Hasan Topyürek.

Bad Kreuznach (rb). – Fach- und Nachwuchskräfte werden vor allem in der Baubranche händeringend gesucht. Um junge Menschen anzusprechen und für die Arbeit am Bau oder in einem Handwerksberuf zu begeistern, müssen Unternehmen heute neue Wege gehen. Mit der Agentur Genzy wollen die Jungunternehmer Hasan Topyürek und Kaan Yusein professionelle Unterstützung bei der Nachwuchsgewinnung im Internet.

Der Agenturname „Genzy“ ist ein Akronym, das für die Generation Z steht, also jene Gruppe junger Menschen die nach der Jahrtausendwende geboren sind und für die die Nutzung neuer Medien im Alltag völlig selbstverständlich sind. Genau hier setzen Topyürek und Yusein an. Denn für viele Unternehmen, die so dringend auf Nachwuchskräfte angewiesen sind, ist der Umgang mit den neuen Kommunikationskanälen im Internet keineswegs selbstverständlich.

„Um junges und qualifiziertes Personal zu finden, muss man heute da sein, wo sich die Zielgruppe befindet“, erklärt Topyürek gegenüber der ABZ. Das allein reiche jedoch nicht. Ebenso wichtig sei es, mit diesen Personen richtig zu kommunizieren, um sie letztlich auch zu überzeugen. Was zunächst etwas banal klingt, ist es in der Praxis keineswegs, wie der Agentur-Mitinhaber weiß. Ein Grund, warum bereits einige Unternehmen aus der Baubranche und dem Handwerk auf die Dienstleistungen seines Unternehmens zurückgreifen.

Kaan Yusein.

Diese besteht im Wesentlichen aus zwei Dingen: Zum einen das Know how um den richtigen Einsatz von Social Media-Plattformen sowie die richtige Ansprache junger Menschen im Netz. Zum anderen verfügt die Agentur Genzy nach eigenen Angaben über ein Netzwerk aus mehreren tausend Jugendlichen im Alter von 15 und 23 Jahren, auf das sie bei ihrer Vermittlungsarbeit zurückgreifen können.

Auf die Frage, was Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung im Internet beachten müssen, gibt Topyürek zwei grundlegende Tipps. Zum einen sollten Firmen nicht vor bezahlter Werbung auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Tiktok etc. zurückschrecken. „Heutzutage ist die organische Reichweite so stark eingeschränkt, dass Sie kaum neue Personen ohne bezahlte Werbung über soziale Netzwerke erreichen. Dafür sind die Möglichkeiten, die Werbetreibende haben, enorm stark.“ Anzeigenwerbung auf Facebook oder Instagram ermögliche beispielsweise, die Zielgruppe (Altersgruppe, Standort, Interessen und mehr) genau einzugrenzen. „Dadurch können Sie also beispielsweise den 18 Jährigen Paul erreichen, der sein Realschulabschluss kürzlich abgeschlossen hat, aber nicht weiß, mit welcher Ausbildung er in welchem Betrieb starten soll. Sie können aber auch den 23 Jährigen Stefan erreichen, der bereits eine Lehre als Maurer absolviert hat und vielleicht nicht zufrieden ist in seinem aktuellen Betrieb“, erklärt Tyopyürek.

Zum anderen sei die richtige Kommunikation entscheidend. „Wenn Sie nun Ihre Zielgruppe erreichen, dann ist das schonmal gut“, sagt Topyürek. „Wichtiger ist es nun aber, zu verstehen, was Ihre Zielgruppe will. Da wir mit unserer Agentur uns nur auf die Generation Z konzentrieren und selber von der Generation Z sind, ist es für uns leichter, in der ‚selben Sprache’ wie andere Jugendliche zu kommunizieren. Dennoch ziehen wir uns gelegentlich Personen aus unserem Netzwerk zu Hilfe, um die Zielgruppe unserer Kunden optimal zu verstehen und dadurch diese Personen auch wirklich zu überzeugen.“

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