Bauunternehmen errichtet "Stellinger Terrassen"

Neues Wohnquartier entsteht im Zentrum

Baustellen
Die Kooperationspartnerschaft der Dennert Massivhaus GmbH mit der Firmengruppe Maisel erreicht mit dem Bau individuell geplanter Mehrfamilienhäuser in Massivbauweise eine neue Ebene.

Hamburg (ABZ). – Der Stadtteil Stellingen erhält ein neues Zentrum: Der alte Sportplatzring vis-à-vis des ehemaligen Rathauses ist eine der letzten großen zusammenhängenden Liegenschaften im Bezirk Eimsbüttel und Planungsgebiet des Bebauungsplans Stellingen 62. Hier entsteht auf rund 7,3 ha ein urbanes Quartier, das alle Versorgungsangebote des täglichen Bedarfs zusammenfasst - ein Wohnquartier für die Menschen von Morgen.

Die Magna Real Estate AG errichtet auf dem zugehörigen Baufeld D eigenen Angaben nach sechs ökologisch und sozial nachhaltige Gebäude mit 141 Wohnungen im freifinanzierten Mietwohnungsbau. Mit diesem Projekt will Magna eigenen Angaben nach in Zusammenarbeit mit den weiteren Bauherren den Stadtteil als attraktiven, zentrumsnahen und lebendigen Wohnstandort mit sozialer Vielfalt weiterentwickeln.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Das Bauprojekt schaffe Wohnraum für eine Gesellschaft im Wandel: Auf einer Grundstücksfläche von rund 9900 m² werden circa 16.000 m² Brutto-Grundfläche entstehen. Das Büro Schenk-Fleischhaker Architekten plant und gestaltet die Bebauung gemeinsam mit Lichtenstein Landschaftsarchitekten.

Etwa 400 Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen werden hier ab 2024 wohnen, darunter Familien, Alleinerziehende, Studierende, Singles, aber auch ältere, pflegebedürftige Menschen - so der Plan. Erdgeschoss-Maisonettes verbinden darüber hinaus Arbeit und Wohnen.

Begrünte Innenhöfe zwischen den Gebäuden ermöglichen Entspannung, Austausch und lebendige Nutzung. Sie sollen Anlaufpunkte für die Bewohner sein und Impulse für nachbarschaftliches Engagement setzen. Auf den angrenzenden Baufeldern entstehen außerdem eine Kindertagesstätte, Einzelhandel und Gastronomie sowie eine Platzsituation, die für einen Wochenmarkt oder andere Veranstaltungen oder Angebote genutzt werden kann.

Besonderen Wert legt Magna nach eigenen Angaben auf die Klimaeffizienz des Bauprojekts: Alle Gebäude des Baufelds D werden der DGNB-Gold-Zertifizierung sowie den Anforderungen des IFB-Passivhausstandards und des KfW-Effizienzhaus-40-Standards entsprechen. Besonders klimaeffizient ist der CO2-reduzierte Beton, der hier verbaut wird – ein Pilotprojekt für die beteiligten Planer und Lieferanten, das als Leitfaden für zukünftiges und nachhaltiges Bauen dienen soll.

Eigene Stromversorgung

Ein eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Geothermie-Wärmepumpe erzeugt Strom und Wärme. Die dabei entstehende Wärme wird wiederum zur Bereitstellung von Heiz- und Warmwasser genutzt. Der direkt vor Ort erzeugte Ökostrom wird exklusiv für alle Bewohner des Bauprojektes der Magna als "Mieterstrom-Modell" bereitgestellt. Durch diese zweifache Nutzung entsteht laut dem Bauunternehmen eine der effizientesten und umweltfreundlichsten Versorgungstechnologien.

Das BHKW versorgt neben dem eigenen Wohnquartier auch das Nachbarquartier. Photovoltaik-Anlagen schaffen zusätzliche Klimaeffizienz in der Mieterstromerzeugung, Gründächer tragen zur Biodiversität bei.

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