Geschäftsbilanz der Wacker Neuson Group

Steigerung bei Umsatz und Profitabilität

Wacker Neuson Unternehmen
Die Wacker Neuson Group verzeichnete 2021 ein Umsatzplus. Foto: Wacker Neuson Group

München (ABZ). – Die Wacker Neuson Group kann für das Geschäftsjahr 2021 wieder ein Wachstumsplus verkünden. Nach dem pandemiebedingten Umsatzrückgang im Jahr 2020 steigerten sich die Geschäftszahlen 2021 wieder. Der Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen erzielte einen Umsatz von 1866,2 Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2020: 1.615,5 Millionen Euro).

"Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück, hinter dem ein großer gemeinsamer Kraftakt steckt. Die Situation der überspannten und immer wieder unterbrochenen Lieferketten machte uns zu schaffen. Fehlende Rohmaterialien und Komponenten führten wiederholt zu Nacharbeiten, was sich neben gestiegenen Materialpreisen und explodierenden Frachtraten negativ auf die Marge auswirkte", erläutert Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wacker Neuson Group.

Im Segment Europa stieg der Umsatz auf 1477,5 Millionen Euro, ein Plus von 14,6 Prozent (2020: 1289,7 Millionen Euro). Damit konnte der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2019 deutlich übertroffen werden (2019: 1379 Millionen Euro). Neben den Heimatmärkten Deutschland und Österreich, die sich erneut als Treiber des Wachstums in der Bauwirtschaft herausstellten, verzeichnete auch Großbritannien eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung für die Wacker Neuson Group. In den meisten süd-, ost- und nordeuropäischen Ländern konnte die Gruppe ebenfalls zweistellig zulegen.

Der Umsatz in der von der Covid-19-Pandemie besonders stark betroffenen Region Amerikas erholte sich im Geschäftsjahr 2021 ebenfalls. Hier stieg er auch durch die schrittweise wiederaufkommende Nachfrage von Vermietunternehmen mit einem Plus von 21,5 Prozent auf 328,6 Millionen Euro (2020: 270,4 Millionen Euro). Besonders gut entwickelte sich für die Wacker Neuson Group das Geschäft in Kanada, wo der Konzern das Vorkrisenniveau bereits wieder übertreffen konnte.

In Asien-Pazifik stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent auf 60,1 Millionen Euro (2020: 55,4 Millionen Euro). Der Konzern konnte seinen Umsatz hier deutlich steigern und auch gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 im zweistelligen Prozentbereich zulegen.

Bei der Profitabilität konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2021 eine deutliche Steigerung erzielen – auch gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019.

Für das Geschäftsjahr 2022 geht der Vorstand von einem Umsatz zwischen 1900 und 2100 Millionen Euro aus. In Anbetracht der durch Omikron verursachten Personalengpässe geht der Vorstand von einer weiterhin sehr angespannten Zuliefersituation aus. Auch die deutlich gestiegenen Material-, Transport- und Energiekosten werden voraussichtlich nicht vollständig kompensiert werden können. Die derzeit nicht abschätzbaren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Verfassung der globalen Lieferketten sind in der Prognose nicht enthalten.

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