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Mischwasserkanal erneuert

Systemkomponenten überzeugten

Strabag, Verbautechnik

Durch das geringe Eigengewicht sind die PVC-U-Rohre bei der Verlegung leicht zu handhaben.

WILDENBÖRTEN (ABZ). - Die Verwaltungsgemeinschaft "Oberes Sprottental" setzte bei der Erneuerung des Mischwasserkanals in der Untschener Straße im thüringischen Wildenbörten auf das HS-Kanalrohrsystem von der Funke Kunststoffe GmbH. Positive Erfahrungen mit den HS-Rohren hatte sie in den vergangenen fünf Jahren schon bei mehreren umfangreichen Kanalbaumaßnahmen in ihrem Verbandsgebiet gesammelt – so unter anderem in Löbichau und in Nöbdenitz. Auch in der Untschener Straße lief mit Rohren und Formteilen aus der Funke-Produktpalette alles nach Plan. Zum Einsatz kamen rund 800 m HS-Kanalrohre im Nennweitenbereich zwischen DN/OD 160 und DN/OD 400, Connex-Anschlüsse, Abzweige, Variomuffen, VPC-Rohrkupplungen und Kurzbögen. Dabei konnten sich die Tiefbauer von der bauausführenden Strabag AG von der Qualität und dem Systemcharakter der eingesetzten Produkte ebenso überzeugen, wie von dem einfachen Handling und dem Service des Herstellers.

Auf der Baustelle im thüringischen Wildenbörten ist jedenfalls alles nach Plan gelaufen. "Die richtige Werkstoffwahl ist bei einer solchen Maßnahme das A und O. Und da sind keine Wünsche offen geblieben", lautet die einhellige Meinung der Praktiker. Polier Danilo Löser von der Niederlassung Gera der Strabag AG vergleicht die eingesetzten Funke-Produkte mit anderen bekannten Kanalrohrsystemen und hebt lobend hervor: "Die Verlegbarkeit ist deutlich einfacher. Das Zusammenfügen der Rohre ist ein Kinderspiel. Und das trotz der Tatsache, dass die Rohrverbindungen einem Prüfdruck von 2,5 bar standhalten."

Die positive Bilanz, die Löser zieht, deckt sich mit den Erfahrungen, die auch Bauing. Hanno Tettenborn gemacht hat. Und der Technische Leiter bei der Stadtwerke Schmölln GmbH, die den Mischwasserkanal in Wildenbörten betreibt, muss es schließlich wissen. Denn bereits seit rund fünf Jahren hat die Verwaltungsgemeinschaft "Oberes Sprottental" diverse Kanalbaumaßnahmen mit dem HS-Kanalrohrsystem erfolgreich realisiert. Auch bei der jüngsten Maßnahme in der Untschener Straße wurde diese Systemlösung deshalb in die Ausschreibung aufgenommen. Tettenborn sagt, warum: "Das HS-Kanalrohrsystem von Funke überzeugt mit einer ganzen Reihe positiver Eigenschaften, darunter auch durch Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit." Auch Martin Arlt von der Niederlassung Gera der Strabag AG, der das erste Mal als Bauleiter eine Maßnahme mit Kanalrohrsystemen von Funke verantwortet hat, ist überzeugt: "Ich bin zufrieden mit der Abwicklung, der Verfügbarkeit der Produkte und dem reibungslosen Einbau sowie der Verarbeitung."

Die fest im Rohr integrierte FE-Dichtung, die ein Vergessen, Verschieben oder Herausdrücken bei der Montage verhindert, das geringe Eigengewicht des Materials, das ein einfaches und somit wirtschaftliches Handling auf der Baustelle ermöglicht, sowie die hohe Stabilität bei Einbautiefen zwischen 0,5 bis 6,0 m unter Schwerlastverkehrsflächen bis 60 t sind nur ein paar Beispiele dafür, womit das Kunststoffrohrsystem von Funke in der Praxis auftrumpfen kann. Sozusagen als "Ass im Ärmel" schätzen Tiefbauer und Planer auch den Systemcharakter, wie Frank Sporer, Ingenieurbüro Sporer & Wall Beratende Ingenieure GmbH Gera, erzählt: "Gerade die vielfältigen verfügbaren Systemkomponenten machen die planerische Lösung der verschiedensten Aufgabenstellungen möglich. Und das bei einem durchgängig hohen Qualitätsstandard beim Gesamtsystem. Selbst das Formteilprogramm ist mit SDR 34 komplett wandverstärkt."

Neben den HS-Kanalrohren, darunter 140 m in der Nennweite DN/OD 160 für die Hausanschlussleitungen, 20 m DN/OD 200, 60 m DN/OD 250, 95 m DN/OD 315 und 530 m DN/OD 400, haben die Tiefbauer in Wildenbörten unter anderem ca. 35 Abzweige 400/160 im 45°-Winkel sowie Variomuffen DN 160 verbaut. Um die bereits bestehenden Hausanschlüsse und Seitenzuläufe in den Mischwasserkanal einzubinden, kamen außerdem VPC-Rohrkupplungen und Connex-Anschlüsse zum Einsatz. Bauleiter Arlt erklärt, warum die Bauteile das Arbeiten erheblich erleichtert haben: "Die VPC-Rohrkupplung verbindet Rohre derselben Nennweiten aus gleichen oder verschiedenen Werkstoffen mit unterschiedlicher Außenstruktur dauerhaft dicht. Das ermöglicht eine einfache, sichere und zeitsparende Montage. Der Connex-Anschluss mit integriertem Kugelgelenk erhöht die Flexibilität und somit die Lebensdauer der Rohrverbindung, weil die angeschlossenen Rohre in einem Bereich zwischen 0° und 11° schwenkbar sind. Alles in allem sorgen die Bauteile für einen schnellen Baufortschritt und für ein Plus an Sicherheit."

Doch nicht nur die Produkte, auch der Service von Funke konnte auf der Baustelle überzeugen. Polier Löser: "Hilfreich war die Einweisung durch Funke-Fachberater Olaf Schreiter gleich zu Beginn der Arbeiten. Er hat den Männern wichtige Tipps zur sachgerechten Verarbeitung gegeben und den Einbau der Connex-Anschlüsse und VPC-Rohrkupplungen demonstriert. Dadurch waren viele Fragen bereits im Vorfeld beantwortet. Ein wichtiger Service, der Sicherheit bietet und noch dazu Zeit einsparen hilft." Apropos Zeitersparnis: Mit dem HS-Rohrschneid- und Anfasgerät können Rohre aus PVC-U gleichzeitig abgelängt und angefast werden, in den Nennweiten von DN/OD 110 bis 315 und in den Rohrlängen von 0,18 bis 5 m. Auch hier stellt Funke seine besondere Serviceorientierung unter Beweis. Das Gerät hat in Wildenbörten ebenfalls seinen Beitrag für wirtschaftliches Arbeiten geleistet.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 17/2014.

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