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Know-how gefragt

Ehemaliges Verwaltungsgebäude wird teilabgebrochen

Die Oettinger Gruppe musste bei den Abbrucharbeiten mit Bedacht vorgehen, da nahe am Bestand abgebrochen wurde.

Malsch/Karlsruhe (ABZ). – Die Abbruchspezialisten der Oettinger Gruppe aus Malsch im Landkreis Karlsruhe sind ein Team von mehr als 130 Profis. Gemeinsam realisieren sie anspruchsvolle Bauprojekte und setzen individuelle Kundenwünsche und spezifische Anforderungen direkt um.

Im Rahmen einer Quartiersentwicklung in der Karlsruher Südstadt entstehen nach Abschluss der Abbruch- und Revitalisierungsmaßnahmen mehrere hundert Eigentums- und Mietwohnungen sowie Büroflächen auf einem rund 19 500 m² großen Gelände. Unter dem Motto "mittendrin und trotzdem ruhig" setzt eine namenhafte Münchner Immobilen-Aktiengesellschaft neue Maßstäbe für modernes Wohnen und Arbeiten, und vertraut auf die Kompetenz und Erfahrung der Oettinger Gruppe, welche mit weit mehr als 2500 erfolgreich abgeschlossenen Projekten zu einem der größten Rückbauunternehmen in Baden-Württemberg gehört.

Die rückzubauenden Gebäudeteile des ehemaligen Verwaltungskomplexes eines führenden Telekommunikationsunternehmens bestanden aus einer Verbindungsbrücke, einem Kantinengebäude sowie einem Luftschutzbunker. Gerade Großbaustellen in innerstädtischen Bereichen haben häufig Auswirkungen auf das direkte Umfeld, auf Anwohner, Geschäfte und den Verkehr. Dies führte nicht nur zu logistischen Herausforderungen, sondern auch zu besonderen Sicherheitsvorkehrungen, da durch öffentliche Verkehrswege in der Umgebung der Baustelle zusätzlich Gefährdungen bestanden. Eine akribische Vorplanung war deshalb zwingend notwendig, welche alle Gegebenheiten und Eventualitäten berücksichtigte.

Bei den Sanierungsarbeiten setzte die Oettinger Gruppe ein besonders emissionsarmes Verfahren für Tätigkeiten mit geringer Exposition gemäß Nr. 2.9 TRGS 519 ein. Die Besonderheiten des sogenannten BT-40-Verfahrens lagen in der speziellen Saugzentrale und Filter-Abfüllanlage. Asbesthaltiger ausgehärteter Kleber und zähplastische Materialien auf festen mineralischen Untergründen wurden mittels Fräsverfahren abgetragen, direkt am Fräsgerät aufgesaugt und über Schläuche zum Filter im Außenbereich verbracht, wo das Fräsgut in Big Bags abgelagert wurde.

Nach Abschluss der Entkernungs- und Sanierungsarbeiten musste teilweise zentimetergenau am Bestandsgebäude abgebrochen werden. Aufgrund der Anforderungen wurde eine spezielle Abbruchschere eingesetzt, welche sich durch ihre kompakte Bauweise und ihre enorme Kraft auszeichnet. Sie schneidet Beton auf eine Weise, wodurch sich in nachfolgenden Arbeitsschritten der Beton besser pulverisieren lässt. Ein weiterer Vorteil der Abbruchschere sind Unternehmensangaben zufolge die gleichgroßen Backen, welche ein horizontales Drehen und genaues Ansetzen ermöglichen.

Im Vergleich zu anderen Scheren, bei welchen die Backen herkömmlich ineinander fahren, treffen die Backen der von der Oettinger Gruppe eingesetzten Abbruchschere beim Schließen aufeinander, sodass auch starke Betonwände bearbeitet werden können. Der Beton werdehierbei regelrecht "gesprengt", so das Unternehmen. Die Dimensionen der Messer sind ebenfalls so konstruiert, dass bei Bedarf Baustahl exakt geschnitten werden kann.

Beim Rückbau der Verbindungsbrücke wurde die Außenhülle des Gebäudes demontiert und Teile des Bodens abgebrochen. Danach erfolgte der Rückbau der Decke sowie die Sicherung der Anschlussgebäude. Das Abheben der restlichen Konstruktion erfolgte mittels Autokran.

Als besonderen Besuch durfte die Oettinger Gruppe den Auditor der RAL Gütegemeinschaft Abbrucharbeiten auf der Baustelle begrüßen. Nach einer Baustellenbegehung, die ohne Beanstandungen ablief, wurde Oettinger ein weiteres Jahr die Zertifizierung HA 3, AK und AB verliehen.

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