Nachhaltiger Logistikneubau

Bauunternehmen erweitert Halle

Singen (ABZ). – Die Logistik ist mit mehr als drei Millionen Beschäftigten der drittstärkste Wirtschaftsbereich in Deutschland und übernimmt damit eine Schlüsselrolle in der deutschen Wirtschaft. Corona hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig gut funktionierende Logistikprozesse und Logistikimmobilien sind, um Lieferketten aufrecht zu erhalten und die Versorgung zu gewährleisten.
Freyler Hochbau
Ihren jüngsten Neubau in Singen hat die international tätige Multisped mit Freyler Industriebau geplant und umgesetzt. Das Konzept des Erweiterungsbaus hat Freyler individuell auf die Spedition zugeschnitten und bezugsfertig realisiert. Foto: Freyler

Wirtschaftliche Logistikhallen entstehen immer auf der Grundlage einer individuellen und präzisen Planung. Das weiß auch die international tätige Spedition Multisped: Ihren jüngsten Erweiterungsbau in Singen haben sie mit Freyler Industriebau Bodensee geplant und umgesetzt. Das Konzept wurde individuell zugeschnitten und berücksichtigt nicht nur die Form des Grundstücks, sondern auch das Funktionslayout und den Bedarf der Spedition.

Die Multisped Internationale Spedition GmbH ist ein mittelständisches Speditions- und Logistikunternehmen, das seit mehr als 30 Jahren am Markt tätig ist – zunächst als klassische Spedition, heute auch im Online-Handel. Aktuell sind mehr als 150 Mitarbeiter an drei Standorten beschäftigt. In unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz in Singen ist in nur sieben Monaten Bauzeit ein funktionaler Gebäudekomplex entstanden: Der 2000 m² große Logistikneubau besteht aus zwei Hallen mit angrenzender Verwaltung, die weitere 300 m² Nutzfläche bietet. "Da das Grundstück spitz zuläuft, haben wir zwei Baukörper leicht versetzt angeordnet", berichtet Daniel Grünvogel, Geschäftsbereichsleiter Freyler Industriebau Bodensee. Multisped Geschäftsführer Stefan Voglreiter ergänzt: "Auf Grundlage unserer Anforderungen wurde ein Hallenplan erarbeitet, der aus dem schwierigen Grundstück das Beste herausholt. Das Konzept hatte Hand und Fuß, das hat uns gefallen. Überzeugt hat uns außerdem, dass bei Freyler alles aus einer Hand kommt und wir nicht mit zig Gewerken kommunizieren mussten. Ein Ansprechpartner hat sich um alles gekümmert und sämtliche Schnittstellen koordiniert."

Gebaut wurde besonders nachhaltig nach KfW Standard 55, das heißt das Gebäude verbraucht 45 % weniger Energie als herkömmliche Vergleichsbauten. Die Gebäudehülle bringt einerseits sehr gute Dämmwerte mit, andererseits wirken sich ökologisch und langfristig auch ökonomisch nachhaltig der Einsatz einer Luft-Luft-Wärmepumpe in Kombination mit einer Industrieflächenheizung aus, ebenso die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf der Logistikhalle. Das zweite Dach wird extensiv begrünt. Die Grundlage leistungsstarker Logistikgebäude ist immer die umfassende Analyse unter anderem von Bewegungen, was im Unternehmen wie schnell, wie häufig und möglichst ohne Kreuzungspunkte transportiert werden muss. "Mit so einer detaillierten Analyse beginnen wir die Planung unserer Bauprojekte", berichtet Daniel Grünvogel weiter. Denn Freyler entwickelt seit vielen Jahren maßgeschneiderte Entwürfe und zwar nicht nur für Lager- und Logistikhallen, sondern für Gewerbebauten aller Art, insbesondere Büro- und Produktionsgebäude.

"Basis unserer Konzepte für Logistikimmobilien sind die Erarbeitung eines optimalen Funktionslayouts sowie die Auswahl eines passenden Regalsystems", ergänzt Daniel Grünvogel. Daraus ergibt sich dann der bauliche Rahmen. "Aber wir haben in der Konzeptionsphase nicht nur die Investitionskosten im Blick, sondern auch die späteren Betriebskosten." Nur so ist ein langfristiger Werterhalt der Immobilie gesichert. Bei Multisped sind unter anderem aus brandschutztechnischen Gründen zwei Hallen entstanden, eine ist mit Kommissionier-Ebenen als Fachbodenregal für den Online-Handel ausgestattet, die andere mit einem Schieberegal. Hierfür hat sich Freyler vorab mit dem Regalbauer abgestimmt, die benötigten Schienen wurden entsprechend im Boden integriert. Optisch attraktiv und aus einem Guss erscheint der Gebäudekomplex mit seiner einheitlichen Sandwichfassade in Anthrazit. Beim Tragwerk hat Freyler die Synergieeffekte der Unternehmensgruppe genutzt: Das etwa 100 t schwere Tragwerk wurde von Freyler Stahlbau gefertigt, geliefert und montiert.

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