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NordBau

Digitalisierung im Fokus

Im vergangenen Jahr präsentierten sich auf rd. 69 000 m² Freigelände und mehr als 20 000 m² Hallenfläche mehr als 800 Aussteller aus 14 Ländern bei der NordBau.

Neumünster (ABZ). – Vom 11. bis 15. September findet im Herzen Schleswig-Holsteins die 64. NordBau auf dem Messegelände Holstenhallen Neumünster statt. Viele Baumaschinen, Kommunalgeräte und Nutzfahrzeuge werden dort wieder die Blicke der Besucher auf sich ziehen. In Neumünster sind alle wichtigen Hersteller der Branche vertreten, zeigen neue Trends und moderne, effiziente Maschinen. Dieses Jahr erneut im Fokus: die Digitalisierung. Sie stellt alle Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Der Kenntnisstand über digitale Planungen und Ausführungen sei bei den Bau- und Maschinenverantwortlichen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Aus diesem Grund habe die NordBau in enger Zusammenarbeit mit dem VDBUM – Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V. den Schwerpunkt "die digitale Baustelle" in den Fokus gesetzt und im vergangenen Jahr auf der NordBau sehr anschaulich und umfassend präsentiert. Das große Interesse der Besucher an diesem komplexen Themenbereich zeige, wie wichtig es sei, den Beteiligten am Bau die digitalen Arbeitsabläufe zu erläutern und Chancen für die Zukunft aufzuzeigen. Aus diesem Grund werde diese erfolgreiche Konzeption auf der 64. NordBau mit der "digitalen Baustelle Part 2" weitergeführt.

Auch in diesem Jahr bietet die NordBau jungen Menschen am Schülertag wieder die Möglichkeit spannende Einblicke in die Baubranche zu nehmen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Talententwicklung IfT aus Kiel informieren sich am 12. September mehr als 1000 angemeldete Schüler/innen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern direkt vor Ort über die Vielzahl moderner Bauberufe.

Viele Kommunen, Arbeitsgemeinschaften, Berufsgenossenschaften und Verbände nutzen die NordBau bereits seit vielen Jahren, um dort ihre Seminare und Fachkongresse durchzuführen. Auch in diesem Jahr finden wieder mehr als 50 Veranstaltungen auf dem Gelände der Holstenhallen Neumünster statt – mit weit mehr als 4000 Teilnehmern. Zwei Drittel der Seminare werden von der Architekten- und Ingenieurkammer als offizielle Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Maler und Lackierer Schleswig-Holsteins werden erstmalig zusammen mit ihren Kollegen aus Hamburg in diesem Jahr wieder einen Leistungswettbewerb an vier Tagen in der Halle 8 durchführen. Und auch der Landesinnungsverband der Dachdecker Schleswig-Holstein wird seine Freisprechungsfeier mit rd. 500 Gästen wieder am Messefreitag in einer sehr feierlichen Veranstaltung durchführen. Zusammen mit dem beliebten Treffpunkt "Bauleiter & Poliere" setzt die NordBau auch in diesem Jahr wieder wichtige Impulse für alle Entscheidungsträger in der Branche.

Im vergangenen Jahr informierten mehr als 800 Aussteller aus 14 Ländern rd. 64 000 Besucher über neue Trends in der Baubranche. Damit habe die NordBau wieder auf rd. 69 000 m² Freigelände und mehr als 20 000 m² Hallenfläche ihre Stellung als wichtigste Baumesse Norddeutschlands und des gesamten Ostseeraums unter Beweis stellen können, so die Holstenhallen Neumünster GmbH.

Die Eröffnung der diesjährigen 64. NordBau am Mittwoch, den 11. September, steht im Zeichen des größten Bauprojektes Nordeuropas: der Fehmarnbeltquerung. Der zukunftsweisende Absenktunnel wird zukünftig Festlandeuropa mit den nördlichen Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland verbinden. Mit diesem ehrgeizigen Projekt gewinnt der gesamte Ostseeraum weiter an wirtschaftlicher Kraft und Bedeutung. Schon heute fließen zahlreiche Waren-, Energie- und Verkehrsströme übers Baltische Meer nach Nord-/Osteuropa und zurück. Auch kulturell wird diese neue, schnelle Verbindung Menschen aus ganz Europa enger zusammenbringen und zu einem noch stärkeren Zusammengehörigkeitsgefühl führen. Der Vorstandsvorsitzende des HanseBelt Initiativkreises e. V. und gleichzeitig der Honorarkonsul der Republik Finnland, Herr Bernd Jorkisch, wird mit seinem Vortrag: "Auf zu neuen Horizonten – wir bauen eine Zukunftsregion" den Gästen den Stand des Projektes und die Herausforderungen näherbringen.

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