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Regierung beschließt Zukunfts-Initiative

Basthorst (dpa). – Die Landesregierung will wieder mehr Einfluss auf den Wohnungsbau in Mecklenburg-Vorpommern nehmen und so für ein ausgewogenes Angebot auch in großen Städten und Tourismusorten sorgen. "Wir müssen Regeln und Anreize setzen, damit eine ausreichende Zahl an Wohnungen entsteht und damit diese Wohnungen auch bezahlbar bleiben", betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auf Schloss Basthorst bei Crivitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Sie verwies auf eine Studie, nach der im Nordosten bis zum Jahr 2030 rd. 30 000 neue Wohnungen benötigt werden. In der vom Kabinett beschlossenen Initiative "Zukunft des Wohnens in M-V" verpflichtet sich die Koalition zu einer gemeinwohlorientierten Liegenschaftspolitik. Demnach sollen Flächen für den Wohnungsbau nach Möglichkeit in öffentlicher Hand bleiben. Zudem soll der Bau von Mitarbeiterwohnungen in Tourismusorten besonders gefördert werden. Durch die Konkurrenz zu lukrativen Ferienwohnungen waren v. a. in den Badeorten an der Küste die Mietpreise enorm gestiegen.

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