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Uzin Utz startete mit Umsatz- und Ergebnisanstieg ins erste Quartal 2020

Hamsterkäufe haben sich bemerkbar gemacht

Ulm (ABZ). – Uzin Utz, Komplettanbieter für Bodensysteme, berichtet auf seiner ersten virtuellen Hauptversammlung in Ulm über die Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diese sei hervorragend gewesen, so das Unternehmen. So habe sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 7,7 Prozent auf 372,4 Millionen Euro erhöht.

Die Unternehmensgruppe weise zudem mit 30,2 Millionen Euro das beste Ergebnis vor Zinsen und Steuern in der 109-jährigen Unternehmensgeschichte aus. „Beim Umsatz haben wir mit 372,4 Millionen Euro fast die ‚goldene’ 400-Millionen-Euro-Marke erreicht“, so Finanzvorstand Heinz Leibundgut.

Auch ins Geschäftsjahr 2020 ist Uzin Utz gut gestartet. So hat das Unternehmen das erste Quartal mit einem deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. In den Monaten Januar bis März 2020 stieg der Konzernumsatz um 7,3 Prozent auf 98,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte sogar von 7,6 Millionen Euro auf 8,7 Millionen Euro gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg von 15,8 Prozent. „Hamsterkäufe haben sich auch in unserer Branche bemerkbar gemacht. In den ersten drei Monaten haben unsere Kunden die Läger gefüllt und sich auf mögliche Engpässe in der Lieferkette vorbereitet“, so Heinz Leibundgut.

Bis Ende 2025 soll über alle Gesellschaften und Marken hinweg ein Umsatz von mehr als 550 Millionen Euro erzielt werden und der Gewinn (gemessen an der EBIT-Marge) mehr als acht Prozent des Umsatzes ausmachen, so das Ziel des Unternehmens. An diesem hält es trotz Corona-Krise fest. „Das wirtschaftliche Umfeld wird uns in den kommenden Jahren mehr herausfordern als in den eben vergangenen, aber jede Krise ist auch eine Chance“, erklärte Vorstand Philipp Utz. „Diese werden wir aus einer führenden Position heraus wahrnehmen.“

Die Prognose ist jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet. Denn durch die Ausbreitung des Coronavirus, insbesondere seit Anfang März 2020, haben sich die Rahmenbedingungen in den Kern- und Wachstumsmärkten signifikant verändert. Die sich rasant verändernden Rahmenbedingungen und die hiermit verbundenen temporären Einschränkungen des persönlichen, öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens beeinträchtigen derzeit die Geschäftstätigkeit in Großbritannien, Frankreich, Belgien und den USA.

Die wirtschaftlichen Folgen für die Profitabilität der Uzin Utz Group werden nach Ansicht des Unternehmens im Wesentlichen von der Dauer der Corona-Krise, den Auswirkungen auf die konjunkturellen Entwicklungen in den betroffenen Ländern und der Entwicklung der Baubranche im Allgemeinen abhängig sein. Das tatsächliche Ausmaß der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Implikationen aus den unterschiedlichen Shutdown-Maßnahmen stehen noch nicht fest. Derzeit profitiere die Baubranche in vielen Ländern noch von Baugenehmigungen und Projektstarts, die in hoher Zahl bereits in 2019 angestoßen wurden, sowie einem hohen Auftragsüberhang im Handwerk, erläutert das Unternehmen.

Vor Infektionen mit dem Coronavirus schützt das Unternehmen seine Mitarbeiter mit Abstandsregeln, Trennung von Schichten in Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Tandem-Regelungen in der Verwaltung. Das Konzept habe sich bewährt, so Julian Utz, Vorstand und Leiter des Corona-Notfallstabs. „Ich bin froh, dass all diese Maßnahmen funktionieren und wir unseren laufenden Produktionsbetrieb aktuell gut aufrechterhalten können“, so Utz. „Wir haben in den vergangenen Wochen alles in unserer Macht Stehende unternommen, um unserer Verantwortung gerecht zu werden.“ Die Sicherheit und Gesundheit der 1300 Mitarbeiter stehe für das Unternehmen immer ganz oben auf der Agenda.

Vorstand und Aufsichtsrat der Uzin Utz Group haben der Hauptversammlung die Zahlung einer unveränderten Dividende von 1,30 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorgeschlagen, um die Aktionärinnen und Aktionäre am Geschäftserfolg im Jahr 2019 zu beteiligen.

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