Vollautomatisch und zweiarmig

Vielseitiges Vortriebsbohrgerät arbeitet in kleinen Querschnitten

Tampere/Finnland (ABZ). – Der Sandvik DD322i ist ein vielseitiges Bohrgerät, das im Berg- und Tunnelbau eingesetzt werden kann und ein hohes Maß an Leistung, Genauigkeit und Zuverlässigkeit bietet. Der Sandvik DD322i verfügt über einen neuen Unterwagen und ein neues Design und kann dank seiner kompakten Größe, der Niedrigkabine und der Option zur Auslegersteuerung während des Verfahrens in kleinen Querschnitten eingesetzt werden.
Sandvik Baumaschinen
Der DD322i kommt laut Hersteller Sandvik mit zahlreichen Verbesserungen daher. Foto: Sandvik

"Der Sandvik DD322i war sehr erfolgreich und wurde von unserem Kunden während des Feldversuchs in Finnland Anfang des Jahres gut angenommen", sagte Jari Talasniemi, Product Manager for Development Drills. "Der Anwender berichtete, dass fast 60 Prozent der Vortriebsbohrungen während der Testphase mit dem Sandvik DD322i durchgeführt wurden. Die Maschine ist vom ersten Tag an sehr gut gelaufen und die Funktion zur Steuerung des Auslegers während des Umsetzens war für den Betrieb sehr nützlich."

Die Option "Auslegersteuerung während des Verfahrens" ermögliche dem Bediener die gleichzeitige Steuerung der beiden Ausleger während des Verfahrens, wodurch eine bessere Kontrolle beim Bewegen des Bohrgeräts gewährleistet und das Risiko einer Beschädigung des Auslegers verringert werde. Die neuen SB55i-Bohrarme mit zwei Roll-Overn gewährleisten laut Sandvik eine verbesserte Bohrleistung und Genauigkeit sowie eine hohe Flexibilität beim Bohren von Querschlägen und Ankern. Der Sandvik DD322i kann Herstellerangaben zufolge auch mit Optionen wie einem halbautomatischen Bohrkronenwechsler und Fernbedienung ausgestattet werden, um den Betrieb unter Tage sicherer und produktiver zu machen.

Das Gerät biete Flexibilität für den Einsatz in kleinen Vortriebsquerschnitten bis 58 m², die bis zu 6,8 m hoch und 9,5 m breit sein können. Die neuen SB55i-Bohrarme bieten eine seitliche Reichweitenabdeckung von 19,3 m² und somit über 48 % mehr als das Vorgängermodell Sandvik DD321. Die flache Kabine wurde ebenfalls neu gestaltet, wie das Unternehmen betont. Die neuen, größeren Glastüren bieten 55 % mehr Sicht, was Sicherheit maximiert, den Fahrerkomfort verbessert und gleichzeitig eine moderne, geräumige und ergonomische Arbeitsumgebung schafft. Größere Displays sorgen für eine verbesserte Benutzeroberfläche. Der Sandvik DD322i ist laut Hersteller mit dem digitalen Angebot von Sandvik kompatibel, darunter Sandvik DrillConnect, iSURE, AutoMine, OptiMine und My Sandvik.

Skalierbare Automatisierungspakete und Fernbedienung sind als Optionen für den Sandvik DD322i erhältlich und ermöglichen eine bessere Bohrgeräterauslastung und kontinuierliche Arbeitszeiten bei Schichtwechsel und während der Spreng- und Auswetterzeiten. "Der Sandvik DD322i bietet Vielseitigkeit und Flexibilität und setzt einen neuen Standard für automatisierte Funktionen in Sandviks Portfolio der Untertagebohrgeräte", so Talasmiemi.

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