8000 Quadratmeter Deckenschalung

Größte Baugrube Münchens erstellt

Mayer Schaltechnik Schalungstechnik
Die derzeit größte Baugrube Münchens: Bis August 2010 soll der Rohbau der Pasing-Arcaden stehen. Es ist eine Herausforderung für die Partner Klebl und Mayer gleichermaßen. Foto: Werbefotografie Reinhard Mederer

MÜNCHEN (ABZ). - Einkaufen auf 44.000 m² Bruttogrundfläche direkt neben dem ICE-Bahnhof: Im Frühjahr 2011 soll das 300 m lange, bis zu 21 m hohe und rund 50 m breite Einkaufszentrum den Pasing im Westen Münchens weiter beleben. Rund 200 Millionen Euro investierte Bauherr mfi in dieses Bauprojekt. Gebaut wird hier seit August 2009. Bis zu 100 Ladengeschäfte sollen in unmittelbarer Nähe zum Pasinger Bürklein-Bahnhof auf drei Stockwerken zum Einkaufen einladen. Über den drei Etagen mit Verkaufsflächen entstehen zudem zwei Ebenen mit rund 50 Wohnungen auf einer Bruttogrundfläche von weiteren 10.000 m². Eine Tiefgarage über zwei Geschosse komplettiert das multifunktionale Gebäude und soll Platz für rund 650 Autos bieten – für Bewohner sowie Besucher.Im August vergangenen Jahres begann das Neumarkter Bauunternehmen Klebl mit den Rohbauarbeiten. Der Auftragswert für die Baumaßnahme liegt bei mehr als 20 Millionen Euro.Der Zeitplan ist eng: Bis Mitte Mai 2010 sollen die drei Geschosse des Einkaufszentrums komplett stehen. Zwei Monate später, im Juli, ist bereits der nächste Termin angesetzt – die Fertigstellung der Wohnareale. Nicht zuletzt ist für August dieses Jahres ein Terminal geplant, das den Bahnhof direkt mit dem Center verbinden soll, um auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes ins Einkauszentrums zu gelangen. Das Gesamtvolumen des Rohbaus beträgt 320.000 m³.Die Baugrube für das Center misst 50 x 300 m und ist damit die größte in München und im Umland. Das gesamte Projekt wird in Ortbetonbauweise realisiert. Für einen guten Bauablauf ist daher vor allem der Einsatz der notwendigen Schalung entscheidend. Und dieser stellt darüber hinaus eine besondere Herausforderung an die Logistik dar.Klebl setzt hier 8000 m² Titan-HV-Deckenschalung von Ischebeck ein. "Die Decken des Gebäudes sind teilweise 40 cm bis 1 m stark. Hier müssen wir zeitweise mit bis zu 15.000 Deckenstützen arbeiten", erklärt Schalungstechniker Jörg Nißlbeck. Der Gesamtwarenwert für die Deckenschalung beträgt 4,5 Millionen Euro.Doch welche Deckenschalung ist ideal für die Pasing-Arcaden? Mit dieser Aufgabe wurde Mayer Schaltechnik (Halle A2, Stand 421/519) beauftragt. Neben der Herstellung eigener Schalungssysteme wie der Pax-Stützenschalung, der miniMax-Filigrandeckenunterstützung oder der Primax-Teleskopträgerschalung gehören auch die Ischebeck-Produkte zum Sortiment des Unternehmens.

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Klebl hat sich bei dem Großprojekt Pasing-Arcaden für die Ischebeck-Titan-HV-Deckenschalung entschieden. Foto: Mayer Schaltechnik

Die wesentlichen Bauteile der Titan HV sind der Haupt- und Nebenträger. "Diese sind extrem leicht und handlich und liegen, anders als bei herkömmlichen Flex-Systemen, in einer Ebene", so Mayer Schaltechnik. Unwirtschaftliche Überlappungen entfallen somit und die Träger bilden bereits ohne Schalhaut einen standsicheren und selbstaussteifenden Trägerrost. Mit Hilfe des Tragrichtungswechsels kann sich der Rost variabel an jeden Grundriss anpassen, um so Störstellen wie Säulen, Wandvorlagen, Passbereiche usw. schnell und problemlos schalen zu können.Durch das Fallkopfsystem ermöglicht die Ischebeck-Deckenschalung das frühe Ausschalen. Jörg Nißlbeck: "Da es sich bei Titan HV um ein Frühausschalsystem handelt, können außerdem die Träger bereits nach zwei und nicht erst nach vollständiger Aushärtung des Betons, also nach 28 Tagen, entnommen werden – ohne die Stützen entlasten zu müssen."Und nicht nur das spare Zeit und Geld: "Diese Deckenschalung erlaubt uns, kranlos zu arbeiten. So können wir während der Schalungsarbeiten für die Decken die Krane parallel für Wand- und Betonierarbeiten nutzen", fügt er hinzu. Ferner bietet das Alu-Schalungsgerüst mit spezifischem Aussteifungsrahmen bei den dicken Decken umfassende Unterstützung.Die Betreuung des Neumarkter Bauausführers erfolgt über die Niederlassung München des 1992 gegründeten Schalungsexperten. Der Münchener Standort besteht seit Januar 2008 und ermöglicht Mayer Schal-technik eine gute Betreuung und Bedienung des süd- und westbayerischen Raums."Zuverlässige Partner wie Mayer Schal-technik sind unvermeidlich für eine erfolgreiche Projektabwicklung, insbesondere bei Großprojekten", betont Projektleiter Michael Staudinger. "Deren Expertise trägt dazu bei, kosten- und termingerecht höchste Qualität zu liefern." So sind während der Rohbauphase in München immer wieder Mitarbeiter von Mayer Schaltechnik vor Ort, begutachten die fortschreitenden Schalungsmaßnahmen und stehen jederzeit beratend zur Seite. Denn partnerschaftliche Zusammenarbeit ist das A und O für den Projekterfolg.

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