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Frankfurter Flughafen

Mobile Mischanlage am Ausbau beteiligt

Die mobile Mischanlage M 3.0 von Stetter.

Frankfurt (ABZ). – Beim Bau des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen kommt erstmals die neue mobile Mischanlage M 3.0 von Stetter zum Einsatz. Nach nur drei Tagen Aufbauzeit erreichte die Anlage im August 2019 ihre Betriebsbereitschaft und versorgt seitdem eines der größten Infrastrukturprojekte Europas mit bis zu 135 m³ Frischbeton pro Stunde. Die Fraport AG erweitert die Kapazitäten des Frankfurter Flughafens mit dem Bau des neuen Terminal 3 deutlich. Nach der Fertigstellung im Jahr 2023 können weitere 21 Millionen Passagiere in Frankfurt ankommen oder abreisen. Für den Rohbau des neuen Terminals, das auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis entsteht, werden rund 270 000 m³Beton verbaut. Die Godel-Beton GmbH wurde neben weiteren Unternehmen mit der Betonlogistik für das Mammutprojekt beauftragt und setzt hier zum ersten Mal seine neue mobile Stetter-Mischanlage M 3.0 ein. Die Anlage verfügt mit dem DW 3.0 B von Stetter über einen vollwertigen, leistungsstarken Doppelwellenmischer mit 3 m³ Festbetonvolumen, mit dem der zeitweise hohe Betonbedarf des Projekts innerhalb kürzester Zeit abgedeckt werden kann.

Die Mischanlage wird im Werk komplett vormontiert und getestet und ist dadurch am Einsatzort sofort einsatzfähig. Integrierte Mobilfundamente bei Mischanlage und Reihensilos und die Mobilfundamente für die Bindemittelsilos ermöglichen Stetter zufolge ein schnelles Aufstellen der Gesamtanlage. Im Betrieb sei die M 3.0 äußerst wartungsfreundlich. Und auch beim Thema Flexibilität beim Aufbau könne die Neuentwicklung punkten, so Stetter: Mit 24 verschiedenen Aufbauvarianten kann sie an den jeweiligen Standort angepasst werden. Ausgestattet ist die neue mobile Mischanlage M 3.0 von Godel-Beton mit vier Bindemittelsilos, an denen Schnecke, Leiter und Silo-Einbauteile bereits komplett vormontiert sind.

Das vereinfachte den Transport und beschleunigte das Aufbauen der Silos und den Anschluss der Schnecke an den Mischturm. Elektrisch und pneumatisch werden die Silos über Plug & Play-Stecker mit der Mischanlage verbunden, so dass die Verkabelung innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen ist. Die Anordnung der Silos zur Mischanlage kann äußerst flexibel gestaltet werden und ermöglicht die optimale Nutzung der verfügbaren Aufstellfläche. Auch die Reihensilos sind komplett vormontiert und in Kombination mit dem integrierten Mobilfundament und dem eingehängten Wiegeband direkt einsatzbereit. Die in Frankfurt eingesetzte M 3.0 verfügt über vier Boxen in serienmäßiger, vollverzinkter Ausführung mit je 45 m³ Kammervolumen. Wenn im Jahr 2023 die ersten Passagiere das moderne Gebäude betreten, wird die M 3.0 von Godel-Beton schon wieder weitergezogen sein.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2019.

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