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Kompetenzen sollen die Gruppe stärken

Hagedorn übernimmt Berliner Bauunternehmen Stave

Gruppenfoto des Zusammenschlusses Hagedorn/Stave (v. l.): Andreas Sudermann, Leiter Finanzen und Controlling Hagedorn Unternehmensgruppe, Mirko Holtkamp, Geschäftsführer Hagedorn Bau GmbH und Geschäftsführer Stave GmbH, Dr. Klaus Pielemeier, Notar und Rechtsanwalt KJP, Thomas Hagedorn, geschäftsführender Gesellschafter Hagedorn Unternehmensgruppe, Matthias Loske, Stave-Gründer und Karsten Hähnel, Geschäftsführer Stave GmbH.

Gütersloh/Berlin (ABZ). – Das Berliner Bauunternehmen Stave GmbH arbeitet nun unter dem Dach der HagedornUnternehmensgruppe, das teilte das Unternehmen mit. Die Stave GmbH aus Berlin mit acht Millionen Jahresumsatz und 32 Mitarbeitern sei nunTeil der Hagedorn Unternehmensgruppe.

Kürzlich wurden die Verträge für die Übernahme des traditionsreichen Bauunternehmens geschlossen. "Durch die breitere Aufstellung von Hagedorn profitieren unsere Kunden von dem noch weiter aufgefächerten Portfolio – insbesondere in der Region Berlin", begründet Mirko Holtkamp, Geschäftsführer der Hagedorn Bau GmbH, den Mehrwert. Es sei eine Win-win-Situation für beide Unternehmen, betont auch Stave-Gründer Matthias Loske: "Wir haben eine Größe erreicht, wo der nächste Schritt jetzt erfolgen muss, um weiter zu wachsen."

Vor 20 Jahren haben Matthias Loske, seine Lebensgefährtin Dagmar Maerz sowie Betriebsleiter Olaf Schulz den Betrieb laut Hagedorn mit viel Engagement und Herzblut aufgebaut. Initialzündung für den Einstieg in den großen Markt war die Erschließung des Berliner Hauptbahnhofs.

"2004 haben wir uns hier gegen die großen Baukonzerne durchgesetzt", so Loske. Heute erledigt das in Berlin bekannte Unternehmen komplette Erschließungsmaßnahmen – von der grünen Wiese bis zur fertigen Terrasse.

95 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet es in diesem Bereich. Stave stehe für Straßenbau, Tiefbau, Abbruch, Verwertung und Erdbau. Aus Altersgründen habe sich Loske nun entschlossen, sein Unternehmen in gute Hände abzugeben. Dazu habe er den erfahrenen Bauingenieur Karsten Hähnel als zukünftigen geschäftsführenden Gesellschafter ins Boot geholt und Kontakt zu Hagedorn aufgenommen.

"Hagedorn ist bundesweit in der Branche bekannt. Vor allem der sehr professionelle Auftritt und die gut strukturierten Baustellen haben mich aufmerksam gemacht", sagt der Stave-Gründer. Die Übernahme sei für beide Unternehmen ein Gewinn. "Wir haben in Berlin einen sehr guten Ruf und der Markt brummt. Aktuell bekommen wir so viele Aufträge, dass wir kaum in der Lage sind, sie allein abzuarbeiten", erklärt Bauingenieur Hähnel. Mirko Holtkamp, Geschäftsführer der Hagedorn Bau GmbH und gemeinsam mit Hähnel künftig auch Geschäftsführer bei Stave, ist voll auf seiner Seite. "Der Großraum Berlin ist ein stark pulsierender Markt. Dieses Potential wollen wir zusammen heben und sind durch die lokale Präsenz von Stave, das gute Image und die hervorragende Vernetzung bestens dafür aufgestellt."

Fortan sollen die Kompetenzen des Berliner Unternehmens nun auch die Prozesskette der Hagedorn-Gruppe stärken, die von Abbruch, Entsorgung und Recycling bis zu Tiefbau, Industriemontage und Flächenrevitalisierung reiche. Für den Zusammenschluss spreche, so Stave-Gründer Loske, aber nicht nur die geballte Kompetenz sowie der geteilte Wille zum Erfolg: "Verlässlichkeit, ein starker Zusammenhalt und Teamgeist sind Tugenden, die uns ebenfalls stark verbinden und für die wir stehen – auch in Zukunft."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 27/2021.

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