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Kraftvoller Jahresstart

Umsätze steigen um fast zehn Prozent

Berlin (ABZ). – Die deutsche Bauindustrie ist kraftvoll ins Jahr 2019 gestartet. Nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes zur Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten haben die Unternehmen im Januar 2019 einen Umsatz von 4,2 Mrd. Euro erzielt. Das waren ca. 10 % mehr als im Januar 2018. Die Zahl der Beschäftigten lag mit ca. 476 500 um etwa 10 000 über dem Wert vom Dezember 2018. Damit verzeichnen die Unternehmen einen für Jahresbeginn außerordentlich hohen Beschäftigungsstand. "Der seit zehn Jahren andauernde Bauaufschwung lässt sich von den zunehmenden globalen Unsicherheiten nicht beeindrucken und bleibt weiter stabil", kommentierte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die neuesten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. "Die aktuelle Abkühlung der Konjunktur geht (noch) an unserer Branche vorbei", so Babiel. "Damit ist die Bauwirtschaft weiterhin eine Stütze der schwächelnden Gesamtwirtschaft."

Die Auftragsbestände hatten zum Jahresanfang mit über 46 Mrd. Euro das höchste Niveau seit der Wiedervereinigung erreicht, obwohl die Unternehmen bereits im letzten Quartal 2018 eine außerordentliche Leistungssteigerung erzielten. "Die Nachfrage nach Bauleistungen reißt nicht ab", erklärte vor diesem Hintergrund auch Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). "Wir verzeichnen im Januar einen Orderzugang von fast 6 Mrd. Euro, das sind fast 20 % mehr als vor einem Jahr! Die Bauwirtschaft wird die Konjunkturentwicklung in Deutschland in diesem Jahr wesentlich stützen. Wir zeigen: Während die gesamtwirtschaftliche Entwicklung durch globale Unsicherheiten beeinträchtigt wird, ist auf die überwiegend mittelständisch geprägte Bauwirtschaft in Deutschland Verlass." Trotz der jüngst stärker gestiegenen Preise bleibe von den rd. 10 % Umsatzsteigerung ein Zuwachs von real 3,5 %, wie der HDB erklärte.

"Die Bauunternehmen konnten somit ihre Bautätigkeit weiter ausweiten – und das trotz der vergleichsweise schlechten Witterung im Januar", erläuterte Babiel. Immerhin hätten zu Jahresbeginn 43 % der im Rahmen des ifo Konjunkturtests befragten Bauunternehmen angegeben, dass ihre Bautätigkeit durch die Witterung behindert werde, im Januar des Vorjahres hätte der Anteil nur bei 28 % gelegen.

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