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MahaNakhon

Verkleidung besticht durch besondere Struktur

GKD, Architektur, Fassade

Seinen Charakter als neue Ikone der Metropole verdankt der MahaNakhon den versetzt angeordneten Glasbalkonen und Terrassen, die dem Koloss die Anmutung eines unvollendeten Gebäudes mit vertikalem Twist verleihen.

Bangkok/Thailand (ABZ). – Tempel und Traumstrände mit türkisblauem Wasser machen Thailand zum Traumziel von Urlaubern aus der ganzen Welt. Die 9 Mio. Einwohner zählende Hauptstadt des Landes, Bangkok, ist eine Metropole der Kontraste, deren Zauber sich kaum jemand entziehen kann. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen asiatischen Megastädten kennzeichnen aber nur wenige zeitgenössische Architektur-Highlights die Stadt. Mit dem 314 m hohen MahaNakhon schuf der deutsche Architekt Ole Scheeren Bangkoks neues Wahrzeichen. Die spiegelnde Rasterfassade erhält durch ein lose geschlungenes, löchriges Band aus versetzt angeordneten gläsernen Balkonen und Terrassen ihr unverwechselbares, verpixeltes Gesicht. Ergänzt wird der MahaNakhon durch den siebengeschossigen Einkaufstempel Cube und ein vollautomatisiertes Parkhaus. Für die Verkleidung des Parkhauses wählte der Architekt Metallgewebe vom Typ PC-Sambesi der GKD – Gebr. Kufferath AG. Neben der außergewöhnlichen Ästhetik waren die bewährten Funktionen als wartungsarmer Sonnenschutz und zuverlässige Absturzsicherung ausschlaggebend für diese Entscheidung.

Der dreiteilige Komplex aus dem eigentlichen Turm, dem würfelförmigen Cube und einem Parkhausturm erhebt sich im Finanzviertel der Stadt. Auf 77 Etagen bietet der Turm Platz für 209 zwischen 125 und 830 m² große Luxusappartements, 155 Hotelzimmer sowie zahlreiche Läden und Restaurants. Besonderes Highlight ist die 3500 m² große Skybar, die in 300 m Höhe einen bisher nicht gekannten Panoramablick über Bangkok gewährt. Seinen Charakter als neue Ikone der Metropole verdankt der MahaNakhon jedoch den versetzt angeordneten Glasbalkonen und Terrassen, die dem Koloss die Anmutung eines unvollendeten Gebäudes mit vertikalem Twist verleihen. Aus der Entfernung gleicht das lückenhafte Pixelband einer Helix – eine Assoziation, die der Architekt bewusst als Synonym für Entstehung und Entwicklung gewählt hat.

Seinen Ausgang nimmt der sich bis zur Turmspitze hochschraubende Pixelversatz an den weitläufigen Innen- und Außenterrassen im Verkaufs- und Gastronomiebereich auf den untersten sieben Etagen des MahaNakhon. Zusammen mit dem Außenbereich des benachbarten Einkaufszentrums Cube formen sie ein außenliegendes Atrium als öffentlichen Veranstaltungsort. Hinter dem Cube erhebt sich ein Parkhausturm, der auf 10 400 m² fast 900 Autos mit einem automatisierten Einstell- und Ausgabesystem Platz bietet. Um ihn optisch dem luxuriösen Gesamtambiente anzupassen, wählte der Architekt für die Verkleidung schimmerndes Edelstahlgewebe vom Typ PC-Sambesi der GKD – Gebr. Kufferath AG. 464 in Rahmen gefasste Gewebepaneele, jeweils 2,9 m hoch und bis zu 1,8 m breit, greifen die Optik der Rasterfassade des MahaNakhon subtil auf. Als dezentes Pendant zur spiegelnden Oberfläche des Turms reflektieren auch sie die Umgebung und den sich landestypisch oft verändernden Himmel. Insgesamt verleihen 2100 m² des Gittergewebes dem Parkhaus seine Eleganz.

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