Maschine von Takeuchi überzeugt bei Aufräumarbeiten

Dumper beseitigt Hochwasserschäden

Dahl (ABZ). – In Dahl, einem Stadtteil von Hagen mit 5000 Einwohnern, arbeitet ein Takeuchi TCR50-2 Dumper. Er beseitigt im Zusammenspiel mit einem Take-uchi-Bagger TB2150 Hochwasserschäden in und an dem Flüsschen Volme. Die Dahler Volmeschlucht ist etwa 200 m tief ins Gebirge eingeschnitten. Sie hat ein starkes Gefälle von 7,5 Promille, was es möglich macht, etliche Wassermühlen und Hammerwerke zu betreiben. Das Hochwasser Mitte Juli 2021 war 80 cm höher als jenes im Jahr 1960 und hat schwere Verwüstungen im Stadtteil angerichtet. Mittlerweile ist vieles aufgeräumt und repariert. Nun werden das Flussbett und die Uferräume wiederhergestellt.
Takeuchi Dumper Bagger und Lader
"Seine Leistung stimmt und das Handling ist perfekt. Man kann zum Beispiel bei Rückwärtsfahrt direkt nach hinten und zur Seite schauen", sagt Thomas Jolk, Inhaber der Firma T. Jolk Garten- und Tiefbau in Ense bei Hagen. Foto: Wilhelm Schäfer

Der Takeuchi-Dumper, der hier im Einsatz ist, hat ein Eigengewicht von 6,5 t und kann 3,7 t in seiner Mulde aufnehmen. Die Mulde hat einen Auskippwinkel von 65° und kann um 180° gedreht werden. Mit nur 2,2 m Breite und 4,66 m Länge sei er zudem sehr wendig und könne auch in schmalen Räumen und auf engen Flächen arbeiten. Mit einer Motorleistung von 88,4 kW/120 PS ist er mit knapp 10 km/h flott unterwegs. In Dahl muss er permanent im Flüsschen Volme fahren, um das Material aufzunehmen, zu transportieren und zur Uferbefestigung zu schütten.

Das geht auch hier schnell und vor allem leise, teilt der Hersteller mit. Was mindestens genauso wichtig ist: Er kann steile Ufer erklimmen. Seine Steigfähigkeit beträgt 58 %. Der TCR50-2 sei damit sicher und standfest auf einem Raupenfahrwerk mit Gummiketten unterwegs. "Wir haben den Dumper jetzt seit einigen Monaten im Einsatz. Seine Leistung stimmt und das Handling ist perfekt. Man kann zum Beispiel bei Rückwärtsfahrt direkt nach hinten und zur Seite schauen", sagt Thomas Jolk, Inhaber der Firma T. Jolk Garten- und Tiefbau in Ense bei Hagen. Die Firma T. Jolk arbeitet schwerpunktmäßig im Gala,- Tief- und Wasserbau und ist hauptsächlich im Hagener Raum aktiv. Wenn einmal sehr hoch geladen wird, ist die gute Sicht nach hinten durch eine Rückfahrkamera gewährleistet. Alle Takeuchis von T. Jolk sind mit dem Maschinendaten-Überwachungssystem Takeuchi Fleet Management (TFM) ausgerüstet. Damit können wichtige Daten wie Betriebsstundenzahl oder Motortemperatur jederzeit online abgerufen werden. Das Gleiche gilt für Kraftstoffverbrauch, Einsatzzeit, Motordrehzahl und anderes. Mit Hilfe der GPS-Ortung lässt sich der Einsatzort permanent feststellen. Wenn die Maschine einen genau definierten Raum, in dem sie stehen beziehungsweise arbeiten soll, verlässt, wird Alarm auf Smartphone oder PC ausgelöst. "Die Abrechnung von Baustellen ist mit TFM für uns viel einfacher und schneller geworden", stellt Jolk fest.

In Dahl, genauso wie in anderen Orten auch, muss das Flussbett der Volme wiederhergestellt werden. Dazu müssen große Mengen an Diabasgeröll und -schotter ausgeräumt und zur Uferbefestigung genutzt werden. Der TCR50-2 wird hierzu von einem 16 t schweren Takeuchi-Bagger TB2150 beladen. Der Kettenbagger räumt die angespülten Diabasmassen beiseite und anschließend in den Dumper. "Von Anfang an haben wir mit Takeuchi gearbeitet. Heute sind ein TB 2150 mit 16 Tonnen, ein TB 370 mit 7,5 Tonnen, ein Kompaktbagger TB 210 mit 1,2 Tonnen und eben der neue Dumper von Takeuchi im Maschinenpark. Es hat sich gezeigt, dass wir damit äußerst wirtschaftlich arbeiten können", sagt Jolk. Zu dieser positiven Bilanz trägt auch der zuständige Händler, die Firma Erwentraut GmbH aus Hamm, bei. Das 1991 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mittlerweile 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Verkauf, Vermietung und Service von Kommunal- und Baumaschinen sind das Geschäftsfeld. Besonders dem Aspekt des wirtschaftlichen Einsatzes von Maschinen werde laut Unternehmensangaben viel Aufmerksamkeit geschenkt. Hier in Dahl müssen die Takeuchi-Maschinen noch lange intensiv arbeiten, um die Verwüstungen, die die Flut im Juli an-gerichtet hat, zu reparieren.

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