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Matek

Hocheffiziente Holzfertigbauweise aus Estland

Das estnische Unternehmen Matek ist spezialisiert auf die Herstellung von Holzrahmen- und Modulhäusern sowie Fassadenelementen aus Holz – 95% der Produktion gehen ins Ausland wie Skandinavien, Schweiz, Italien und Deutschland.

Matek: aktuelle Projekte in Deutschland /
Automatisierte Lösungen für komplexe Herausforderungen /
Deutschsprachige Ansprechpartner

Jedes vierte Holzhaus, das in die EU exportiert wird, kommt aus Estland, dem größten Exporteur von Holzhäusern in Europa. Oft werden sie als Element- oder Modulhäuser zugeliefert. In den letzten zehn Jahren ist der Sektor jährlich um etwa 15% gewachsen.

Unternehmen wie Matek aus dem estnischen Tallinn tragen aktiv zu dem Ruf und Spitzenplatz bei, den Holzbau-Unternehmen aus Estland in Europa haben. Seit seiner Gründung vor über 30 Jahren hat Matek über 7000 Einheiten vollendet - von Einfamilien-, über Reihen und Mehrfamilienhäusern, bis hin zu Wohnsiedlungen, öffentlichen Gebäuden und Projektentwicklungen. Spezialisiert auf die Herstellung von Holzrahmen- und Modulhäusern sowie Fassadenelementen aus Holz, gehen 95% der Produktion ins Ausland. Die Hauptmärkte sind Skandinavien sowie die Schweiz, Italien und Deutschland.

„Matek ist mit dem deutschen Markt seit fast 30 Jahren vertraut“, sagt Kaarel Väer, Verkaufsleiter von Matek. Bereits fünf Jahre nach der Gründung begannen 1993 die ersten Exporte nach Deutschland. Für 2021 ist die Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft für Renovierungen vorgesehen.

Kaarel Väer, Verkaufsleiter von Matek.

Aktuelle Projekte in Deutschland

Aktuell hat Matek zwei Projekte in Deutschland. Eines davon ist ein Mehrfamilienhaus in Berlin Lichterfelde, im östlichen Teil der Hauptstadt. Über fünf Stockwerke hinweg entstehen dort Wohnungen für Familien. Das Gebäude wird in Elementbauweise gefertigt, dessen vorgefertigte Teile vor Ort zeit- und kosteneffizient zusammengefügt werden. Einheiten dieser Größenordnung hat Matek schon zahlreiche realisiert, etwa eine 5-7 geschossige Wohnanlage in Norwegen, erbaut in drei Sektionen mit insgesamt 124 Wohneinheiten.

Ein zweites Projekt ist die Beteiligung an dem Programm „Förderung der Seriellen Sanierung“, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Ein Schwerpunkt sind neue technische Möglichkeiten und Lösungen zur industriellen Vorfertigung einzelner Produkte, um zeiteffizient Gebäude mit neuen Fassaden zu verkleiden. Das Programm zielt darauf ab, die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden weiter zu steigern, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.

„Unser Wissen, die Energieeffizienz mit Holzfassadenbau zu verbessern, haben wir in einem Vorzeigeprojekt an der Technischen Universität Tallinn eingesetzt“ erklärt Kaarel Väer, „ein bis dahin einmaliges Projekt in Skandinavien und dem Baltikum.“ Dort wurde 2018 ein 35 Jahre altes, fünfgeschossiges Studentenwohnheim mit verschiedenen neuen Technologien zum Nullenergie-Haus umgebaut. Matek hat die Betonfassade mit einer Lösung aus Holz verkleidet, gedämmt und modernisiert, so dass das Gebäude neben Wärme-, Schall- und Brandschutz auch eine attraktive Außenwirkung mitbringt.

„Wir haben aber auch schon in umgekehrter geographischer Richtung gearbeitet“, sagt Kaarel Väer. Für den estnischen Franchisenehmer der deutsch-französischen Schmidt Groupe, einer der führenden Küchenproduzenten in Europa, hat Matek die Verkaufsräumlichkeiten in Tallinn errichtet, ein Modulgebäude aus Holz. Diese Lösung passt zum ökologischen Anspruch der Schmidt Groupe, ausschließlich nachwachsende Ressourcen zu verarbeiten. „Durch seine Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Materialien trägt ein Holzhaus dazu bei, CO2-Emissionen zu verringern“, sagt Väer.

Annika Kibus, Geschäftsführerin des Verbands estnischer Holzhaushersteller.

Vollständige Wertschöpfungskette

„Neben ihrem umweltfreundlichen Aspekt, ist die Herstellung von Holzfertighäusern auch eine sehr effiziente Art des Bauens“, ergänzt Annika Kibus, Geschäftsführerin des Verbands estnischer Holzhaushersteller. „Der Baustoff Holz ermöglicht eine schnelle und automatisierte Verarbeitung. Die Vorfertigung findet in der Produktionshalle statt mit modernsten CNC-Maschinen, d.h. witterungsunabhängig und präzise.“

Der Verband der estnischen Holzhaushersteller (Estonian Wooden Houses Cluster) steht für knapp 80% dieses Segments und vereint die größten Unternehmen in Estland. Seine Mitglieder bilden die vollständige Wertschöpfungskette ab, von der Waldbewirtschaftung bis zu den vielfältigen Endprodukten. Die Holzindustrie gehört zu den größten Fertigungsindustrien Estlands. Der Exportumsatz der Holzindustrie betrug 430 Mio Euro (2019).

Estland, so groß wie Niedersachsen, ist ein Land der Wälder; über die Hälfte des Staatsgebiets ist mit Wald bedeckt. Sie zählen zu den bestgeschützten in Europa: Die staatlichen Forste sind alle FSC- und PEFC-zertifiziert, zwei Programme für nachhaltigere Waldwirtschaft sowie Verbesserung der Waldnutzung und Waldpflege.

Automatisierte Lösungen für komplexe Herausforderungen

Estnische Holzbau-Unternehmen sind regelmäßig dabei, wenn es darum geht, nachhaltige Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden – ob öffentliche oder privatwirtschaftliche Bauten oder auch Privat- oder Gartenhäuser. Das umfasst Gebäude mit ‚Landmark‘-Charakter oder auch Holzhochhäuser; die höchsten von ihnen erreichen heute über 80 m. „Holz kann als Baumaterial für nahezu alle Gebäudearten genutzt werden, es bedarf jedoch Jahre an Erfahrung, um genau zu wissen, was wo am besten eingesetzt werden kann“, sagt Annika Kibus.

Die moderne Holzbautechnik hat in den letzten Jahren neue Werkstoffe hervorgebracht, die neue Bauweisen ermöglichen: zum Beispiel Brettschichtholz (BSH), das den Einsatz von Holz beim mehrgeschossigen Bauen erlaubt, hat in den vergangenen Jahren an Popularität gewonnen. Es wird für das tragende Skelett eines Gebäudes wie Sparren, Balken oder Säulen verwendet.

Seit seiner Gründung vor über 30 Jahren hat Matek bereits über 7000 Wohneinheiten vollendet, von Einfamilien-, über Reihen und Mehrfamilienhäusern, bis hin zu Wohnsiedlungen, öffentlichen Gebäuden und Projektentwicklungen.

Holz als Baustoff steht aber auch für eine natürliche Regelung von Feuchtigkeit und Wärme. Es schafft ein optimales Raumklima und unterstützt das Wohlbefinden, hat gute Isoliereigenschaften und einen hervorragenden Dämmwert. Die estnische Holzbauindustrie nimmt für sich in Anspruch, die Branche mit den meisten zertifizierten Unternehmen in ganz Europa zu sein und den höchsten Anteil an ETA-Zertifikaten für Holzbaufirmen zu haben, ein Produktleistungsnachweis in der Baubranche.

Estland ist aber aber auch bekannt als ein Vorreiter der Digitalisierung und nutzt Industrie-4.0- und Automationsanwendungen für verschiedenste wirtschaftliche Bereiche – auch für den Bausektor. Vollautomatische Holzbearbeitungsmaschinen sorgen ohne Qualitätseinbußen für mehr Flexibilität und Effizienz. „Diese Technologien unterstützen auch Matek, große Apartmentgebäude zu errichten oder sich an Projektentwicklungen zu beteiligen, die mehrere tausend Quadratmeter umfassen“, erläutert Kaarel Väer.

Deutschsprachige Ansprechpartner

Architekten und Projektentwickler können weitere Fallstudien und Informationen über die Holzbauindustrie auf der deutschsprachigen Website tradewithestonia.com.de abrufen, Matek selbst kontaktieren oder direkt die Büros der estnischen Wirtschaftsförderung in Nürnberg und Berlin ansprechen.

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