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Nachhaltige Nachverdichtung in Freiburg

Fassaden mit Holzfasern gedämmt

Für den Neubau wird als Fassadendämmung die schwer entflammbare und zugleich nicht glimmende Holzfaserdämmplatte Pyroresist von Gutex verwendet.

Waldshut-Tiengen/Bonn/Villingen (ABZ). – Im mehrgeschossigen Holzbau liegt die Zukunft des Wohnens, prognostiziert das Unternehmen Gutex. Bei einer Maßnahme zur Nachverdichtung in Freiburg wird die schwer entflammbare Holzfaserdämmplatte Gutex-Pyroresist eingesetzt.

Der Hersteller von ökologischen Dämmstoffen Gutex rät zu nachhaltigen Umsetzungskonzepten, um den zunehmenden Bedarf an Wohnungen bei zugleich knapper werdenden Freiflächen und unter Berücksichtigung der Klimaschutzziele abdecken zu können. So etwa zur natureplus-zertifizierten, schwer entflammbaren Holzfaserdämmplatte Gutex-Pyroresist. Das Produkt sei als ressourcenschonende Alternative für grünes und sicheres Wohnen bis zur Hochhausgrenze geeignet, so der Hersteller - sei es um Gebäudebestand umzunutzen, Baulücken zu schließen, Flachdächer aufzustocken oder ganze Quartiere aufzuwerten.

Eine Maßnahme zur Nachverdichtung entsteht derzeit in Freiburg: Ab dem ersten Obergeschoss komplett in Holzbauweise erstellt, soll das acht-geschossige Bauprojekt zukünftig auch durch sein Stadtentwicklungskonzept überzeugen. Neben Geschäften und einem Café sind auch eine Kita und rund 30 Wohnungen untergebracht. "Und dazu sind wir nicht teurer als ein konventioneller Bau", teilt Projektentwickler Willi Sutter mit. Der Else-Liefmann-Platz, an dem schon vor mehr als zehn Jahren die erste deutsche Hochhaussanierung im Passivhausstandard erfolgte, soll mit dem Projekt "Buggi 52" zur "grünen Mitte" von Freiburg-Weingarten werden.

"Wir wollten keinen Alibi-Holzbau", erläutert Herbert Duttlinger, Geschäftsführer der Holzbau Bruno Kaiser GmbH. Das anspruchsvolle Brandschutzkonzept für den rund 22 m hohen Neubau sieht als Fassadendämmung die schwer entflammbare und zugleich nicht glimmende Holzfaserdämmplatte Pyroresist von Gutex vor.

Die neuartige Holzfaserdämmplatte ermöglicht es Anwendern nicht nur, beim baulichen Brandschutz neue Wege zu gehen und den mehrgeschossigen Holzbau durch eine ökologische Dämmvariante zu komplettieren – Nachverdichtungen mit Holzfaserdämmung hätten weitere positive Eigenschaften, so Gutex. Dass das Produkt hohe baubiologischen Anforderungen erfüllt, bestätigt das Wohngesundheitsgütesiegel natureplus.

Gutex-Pyroresist wird auch bei der Umgestaltung des ehemaligen Kasernenareals Mangin in Villingen-Schwenningen und bei der Dachgeschossaufstockung "Am Bonner Berg" verwendet. In beiden Fällen sanierten die Bauverantwortlichen den jeweils viergeschossigen Gebäudebestand und ergänzten ihn dann um ein weiteres Vollgeschoss in Holzbauweise.

"Beim Bau der neuen Dachgeschosse in Villingen fiel unsere Wahl auf den Holzfertigbau, da wir in einer waldreichen Gegend leben und es vergleichsweise viele kompetente Unternehmen im Bereich des Holzbaus gibt", erklärt Architekt Bernd Behnisch. "Jeder eingesparte Kubikmeter Stahlbeton sowie eine Sanierung anstelle eines Neubaus leistet einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit." Da die neuen Dachgeschosse jeweils in die Gebäudeklasse 5 fallen, musste die Außenbekleidung mindestens schwer entflammbar sein. Dementsprechend fiel die Entscheidung auf Gutex-Pyroresist. Die Holzfaserdämmplatte ist nicht nur schwer entflammbar, sie glimmt auch nicht. Die entsprechenden Dämmstoffe werden aus heimischem Fichten- und Tannenholz aus dem Schwarzwald gewonnen und stehen somit für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz, erläutert das Unternehmen. In Bonn und Villingen habe das Holzfaser-WDVS nun bereits seine raumklimatischen Vorzüge ausspielen können, teilt der Hersteller mit.

In Bad Rappenau, Schwerin, in Friedrichshafen-Fischbach und im luxemburgischen Contern arbeiten die Bauausführenden derzeit unter anderem an der Fertigstellung neuer Mehrfamilien- und Senioren-Wohnanlagen. Auch dort entschieden sich die Verantwortlichen dafür, die Holzfaserdämmplatte Pyroresist von Gutex zu verwenden.

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