Robuste Tracking-Lösung entwickelt

In der Lieferkette lässt sich mehr Transparenz erreichen

BPW Bergische Achsen Bau digital
Mit einem neuartigen Tracker macht das BPW Innovation Lab die Verfolgbarkeit von Waren transparent. Abb.: BPW Bergische Achsen

Wiehl/Siegburg (ABZ). – Der Siegburger Think Tank der BPW Gruppe stellte jetzt eine völlig neuartige Tracking-Lösung für die digitale Warenverfolgung vor, mit der sich die Transparenz in der Supply Chain nach eigenen Angaben erheblich verbessern lässt: Sie sei rd. zwei Drittel günstiger als bestehende Lösungen und ermögliche einen autarken Betrieb von bis zu zwei Jahren – ohne Batteriewechsel. Das System wird bereits getestet und kommt 2018 auf den Markt. BPW stellte nach eigener Aussage Anfang Dezember vor ausgewählten Fachjournalisten der Transportbranche einen Durchbruch für die voll vernetzte Logistik vor: Das BPW Innovation Lab, ein erst vor einem Jahr in Siegburg gegründeter Think Tank der BPW Gruppe, entwickelte eine neuartige Tracking-Lösung. Sie mache die digitale Warenverfolgung erstmals für die meisten Anwendungsfälle wirtschaftlich, da sie im Vergleich zu den meisten bestehenden Konzepten nur ca. ein Drittel kosten wird. Herzstück der Innovation ist eine neu entwickelte, besonders preisgünstige und robuste Sensoreinheit ("Tracker"), die am Ladeträger (etwa Paletten, Gestellen, Tanks, Fässern, u. v. m.) befestigt werden kann. Sie erfasst und sendet kontinuierlich Informationen über den Zustand und die Position der Ladung. "Diese Informationen sind sehr wertvoll für Versender, Empfänger oder Transportunternehmen – sie machen sie bei den am meisten gestellten Fragen endlich aussagefähig: Kommt die Ware noch rechtzeitig? Und: Wann genau trifft die Ware ein?", sagt Alexander Lutze, Mitarbeiter im BPW Innovation Lab, und ergänzt: "Durch die Integration der Daten in ERP-Systeme wie SAP schafft die Lösung Transparenz in der gesamten Supply Chain. Status und Position der Warensendung können sofort eingesehen werden. Viele manuelle Prozessschritte lassen sich automatisieren, z. B. durch automatische Verspätungs- oder Ankunftsbenachrichtigungen ("Alerts")."

Für die Entwicklung bündelte das BPW Innovation Lab das Know-how von Warenwirtschafts- und ERP-Spezialisten von SAP sowie Logistik-, Mechatronik- und Telematik-Spezialisten der gesamten BPW Gruppe.

Im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren bestehenden Lösungen benötigt die neue Sensor-Einheit keine externe Stromversorgung und kann ohne Batteriewechsel bis zu zwei Jahre senden. Marcus Sassenrath, Mitglied des Innovation Labs und Leiter IT- und Digitalstrategie der BPW Gruppe, kommentiert: "Das Internet of Transport wird jetzt Realität. Alle prozessbeteiligten Akteure – Versender, Transporteur und Empfänger – profitieren von mehr Transparenz über Warenströme, Echtzeitinformationen über Unternehmensgrenzen hinweg und eine vollvernetzte Logistik. Wir machen Tracking für alle bezahlbar."

Derzeit finden umfassende Feldtests mit ausgewählten Partnern statt. Geplant ist die Markteinführung 2018. Die Tracker-Lösung richtet sich sowohl an Versender und Empfänger von Waren, als auch an Transportunternehmen, die ihren Kunden digitale Mehrwertdienste anbieten wollen.

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