Sattelkipper

Eigengewicht liegt unter fünf Tonnen

Schmitz Cargobull Sattelkipper bauma München
Die Konstrukteure von Schmitz Cargobull einen Sattelkipper entwickelt, der trotz Stahlmulde in der "Light"-Liga mitspielt. Foto: Schmitz Cargobull

GOTHA (ABZ). - Schmitz Cargobull stellt auf der bauma (Halle B4, Stand 202B/302B) zwei gewichtsoptimierte und robuste Sattelkipper unter 5 t Eigengewicht für verschiedene Anforderungen vor.

Sattelkipper für den Baustellentransport sind auf ihren kurzen Wegen immer in Bewegung: Ladung aufnehmen, Fahren, Kippen, Fahren, erneut Beladen, Fahren und wieder Kippen. Aufgrund der hohen Belastung und Kippfrequenz sind die Fahrzeuge besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Sie müssen daher äußerst robust und aufgrund der hohen Zuladung vor allem wenig Eigengewicht aufweisen. Um unter 5 t Eigengewicht des Fahrzeuges zu gelangen, wurden für diese Transporte bislang Sattelkipper mit Aluminium-Mulde eingesetzt. Aluminium ist jedoch teurer als Stahl und weist bei hohen Kippfrequenzen einen höheren Verschleiß auf. Die Reparatur- und Folgekosten sind daher höher als bei einer Stahl-Mulde.

Um die Lebenszykluskosten zu minimieren haben die Konstrukteure von Schmitz Cargobull einen Sattelkipper entwickelt, der trotz Stahl-Mulde in der "Light"-Liga mitspielt. Die neu konstruierte, hochverschleißfeste Stahl-Rundmulde ist gewichtsreduziert und weist zusammen mit dem neu entwickelten, leichten Stahl-Chassis ein Eigengewicht von nur 4990 kg auf. Trotz des geringen Eigengewichts ist das Fahrzeug nach Aussage des Herstellers extrem stabil und weist aufgrund des Einsatzes von hochverschleißfestem Stahl eine höhere Lebensdauer auf. Dadurch steigt auch der Werterhalt des Fahrzeuges.

Für Langstrecken mit feinkörnigem Schüttgut und geringer Kippfrequenz bietet Schmitz Cargobull mit seinem ausgefeilten Baukastensystem die optimale Lösung. Mit dem neuen S.KI Light erfüllt Schmitz Cargobull vielfache Kundenanfragen nach langlebigen Sattelkippern mit Aluminium-Kastenmulde und geringem Eigengewicht. Bislang spielten in der leichten 4,5-t-Klasse nur Rundmulden aus Aluminium eine Rolle. Kastenmulden sind jedoch aufgrund Ihrer Konstruktion deutlich langlebiger als Rundmulden. Schmitz Cargobull hat nun beides erstmalig vereint. Das Ergebnis: Ein Sattelkipper mit Aluminium-Kastenmulde und einem Gewicht von nur 4580 kg. Das Fahrzeug ist besonders belastbar und bietet aufgrund seines niedrigen Eigengewichts eine höhere Zuladung, was sich mit jedem Kilometer für den Transportunternehmer bezahlt macht.

Schmitz Cargobull setzt bei beiden neu entwickelten "S.KI Light"-Fahrzeugen weiterhin auf das gewichtsoptimierte, langlebige, reparaturfreundliche und robuste Stahlchassis. Dieses wurde kontinuierlich weiterentwickelt und ist dauerhaft wirtschaftlicher als Aluminiumkonstruktionen. Die Stahlchassis mit optimierten Querträgern sind verwindungssteif und gewährleisten einen sicheren Stand.

Vor Serieneinführung werden alle Fahrzeuge im Cargobull Validation Center – dem hauseigenen und im Markt einmaligen Trailer-Versuchszentrum – Langzeit- und Komponententests unterzogen. Im Roadsimulator können zum Beispiel in nur sechs Wochen eine Million Kilometer praxisnah simuliert werden. Auf dem hauseigenen Kippprüfstand werden zudem alle Sattelkipper während der Entwicklung auf Ihre Kippstabilität geprüft – sowohl auf ebenen als auch auf seitlich geneigten Untergrund.

Alle Chassis werden zum Schutz gegen Steinschlag, Abrieb und Witterungseinflüsse mit einem Ultra-High-Solid-Lack veredelt. Dieser Lack bietet dem Fahrzeug zudem einen hohen Werterhalt. Die hohe Pigmentdichte sorgt für hohe Beanspruchbarkeit.

Auch bei den Sattelkippern kommt das bewährte Rotos-Fahrwerk mit der eigenentwickelten Schmitz Cargobull-Achse zum Einsatz. Durch den Einsatz der MRH (Multi-Ride-Height)-Luftfederung und gewichtsoptimierter 19,5-Zoll-Scheibenbremsen, konnte das Eigengewicht gegenüber Trommelbremsen bei gleicher Bremsleistung reduziert werden.

Die Fahrzeuge sind mit einer neuen Trailer-EBS ausgestattet, die dem Fahrer optional den Bremsbelagverschleiß anzeigt. Weitere Funktionen und Anzeigen erleichtern den harten Baustellenalltag:

  • Die Achslastanzeige mit Warnfunktion signalisiert dem Fahrer falls eine weitere Zuladung kritisch wird oder das Fahrzeug überladen wird.
  • Die Fertiger-Bremse dient zum komfortablen Einbremsen von Kippmulden-Fahrzeugen beim Betrieb am Straßenfertiger. Um dabei ein Wegrollen des Fahrzeuges zu verhindern, wird je nach Gefälle der Bremsdruck individuell eingestellt. Die Funktion kann manuell ein- und ausgeschaltet werden oder wird bei einer Geschwindigkeit größer als 10 km/h automatisch deaktiviert.
  • Die akustische Warnfunktion "Fahrzeugneigung" soll ein Umkippen beim Entladen des Sattelkippers verhindern. Auf Baustellen sind Sattelkipper zum Teil Neigungen und Schräglagen ausgesetzt, bei der es zu Gewichtsverlagerungen während des Kippvorgangs mit der Folge eines möglichen Umkippens kommen kann. Wird eine in der Diagnose parametrierte Neigung des Rahmens überschritten, ertönt eine Hup-Warnung für den Fahrer und eine sichere Entladung des Fahrzeuges ist nicht mehr gewährleistet. Die herausragende Standsicherheit wurde auf der hauseigenen Kippanlage nachgewiesen.

Das Heck der Sattelkipper ist für individuelle Anforderungen ausrüstbar: Von Pendelklappe, Kombitür, hydraulischer Rückwandklappe über Getreideschieber bis hin zu zusätzlichen Verriegelungsoptionen.

Ergänzt wird das Fahrzeugangebot durch ein umfassendes "One-Stopp-Shopping"-Angebot: Von maßgeschneiderten Finanzierungen, über Komplettservice-Verträge, einem europaweiten Service Partner-Netzwerk, einer schnellen Ersatzteilversorgung, bis hin zum Trailer-Telematik-System für eine effektive Flottensteuerung.

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