Schloss Pretzfeld

Zusätzliche Notleitern sorgen für sicheren Abstieg

Zarges Steigtechnik Sicherheit
Über ein Podest und eine Steigleiter mit Rückenschutz aus Aluminium könnten die Bewohner des zweiten Stockes von Schloss Pretzfeld im Ernstfall in Sicherheit gelangen. Durch ein Fenster gelangen sie auf ein geländerbewährtes Podest und können über die Aluleiter mit Rückenschutz sicher absteigen. Zum Schutz vor unbefugtem Betreten sind die letzten Meter als Notausstiegsleiter ausgeführt. Foto: Zarges

PRETZFELD (ABZ). - Die Geschichte von Schloss Pretzfeld reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert – und irgendwie ist sie bei fast jedem Schritt spürbar. Eng wendelt sich z. B. die Holztreppe mit den ausgetretenen Stufen hinauf in den zweiten Stock. Dort befindet sich dann eine rund 500 m² große Wohnung mit herrschaftlichem Ambiente, einem tollen Blick in die Landschaft der Fränkischen Schweiz und richtig viel Platz.Die Holztreppe, die in ihren wesentlichen Bauteilen noch aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist auch der Grund, warum Verwalter Thomas Motekat mit Zarges, dem europäischen Marktführer für Steigtechnik, in Kontakt kam. Denn: "Um die Räumlichkeiten neu vermieten zu können, musste an zwei Stellen eine Fluchtmöglichkeit über Steigleitern an der Fassaden geschaffen werden", berichtet der Verwalter. Im Internet stieß er auf das Online- Planungssystem von Zarges für solche Notleitern und hatte schon nach wenigen Klicks ein erstes Angebot in der Hand. Das ging einfach und unkompliziert und war für Motekat ein erster wichtiger Anhaltspunkt für das Projekt. Telefonisch wurden dann mit dem Zarges Innendienst weitere Rückfragen geklärt. Zarges steht Architekten, Planern, Bauherren und Handwerkern mit Beratung und Planung, aber auch bei Terminen vor Ort als kompetenter Partner zur Seite. Partner für die Montage war bei diesem Projekt die Firma Meiku Metallbau. Gerhard Kolbe von Meiku überzeugte sich von den örtlichen Gegebenheiten und plante gemeinsam mit Zarges alle notwendigen Details. Die Erfahrung bei der Montage war für den Verwalter enorm wichtig, denn "bei einem derart alten Gemäuer weiß man nie so genau, was einen unter dem Putz erwartet und wie groß die Tragfähigkeit ist", so Motekat.Wie bei allen anderen Notleiteranlagen auch arbeitete die Firma Meiku für die Befestigung mit der Firma Würth zusammen und ließ einen Auszugsversuch durchführen, dessen Ergebnisse der Verwalter der Brandversicherung und der Feuerwehr vorlegen kann. "Wir waren alle erstaunt über die guten Werte, die wir bei diesem Auszugsversuch erreicht haben", erinnert sich Kolbe. Zwei Tage dauerte die Montage, der Verwalter testete die Haltbarkeit noch einmal persönlich.Für Thomas Motekat haben die beiden Notleitern eine wichtige Bedeutung für die sichere und qualifizierte Vermietung der alten Schloss-Räume. "Es ist billiger, Schaden zu vermeiden, als ihn billigend in Kauf zu nehmen", sagt er. Jetzt habe er ein gutes Gefühl, dass die Mieter auch im Ernstfall einen sicheren Weg aus dem Schloss finden. Auch bei Vermietungsgesprächen wurde dieser Aspekt von Mietinteressenten bereits erfragt und war ein wichtiges Thema.

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