Schwarzarbeit

Mehrjährige Haftstrafe für Bauunternehmer

Kiel (dpa). – Für einen Millionenschaden durch Schwarzarbeit muss ein 42-jähriger Bauunternehmer mit Firmensitz in Bad Bramstedt vier Jahre und sieben Monate ins Gefängnis. Zudem ordnete das Kieler Landgericht gegen die GmbH, deren Geschäftsführer der Angeklagte war, die Einziehung von 5,9 Millionen Euro an. Die 6. große Wirtschaftsstrafkammer verurteilte den Angeklagten wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 62 Fällen, Betrug in 35 und Steuerhinterziehung in 37 Fällen.

Der Mann war im August 2019 mit einem anderen Arbeitgeber aus dem Baubereich im Zuge einer bundesländerübergreifenden Razzia gegen Schwarzarbeit festgenommen worden. Die Ermittlungen richteten sich gegen zahlreiche Firmeninhaber überwiegend ausländischer Herkunft. Sie sollen jahrelang über ein Netzwerk von Scheinfirmen ausländische Arbeiter als Eisenflechter schwarz beschäftigt haben. Bei der Razzia wurden bereits rund 4,5 Millionen Euro beschlagnahmt. Das Urteil in einem weiteren Verfahren gegen einen Bauunternehmer aus Neumünster steht noch aus. Dabei geht es um rund 3,3 Millionen Euro Schaden.

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