Wachsames Auge

Videosystem schützt Neubau des Freizeitbads Kiel

Maibach VuS Baustelleneinrichtung
Großbaustelle: In Kiel entsteht ein neues Sport- und Freizeitbad. Foto: Maibach

Kiel (ABZ). – Im Herbst dieses Jahres soll das neue Sport- und Freizeitbad in Kiel die ersten Gäste willkommen heißen. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen täglich bis zu 900 Besucher Platz in dem Gebäude finden. Der Bau zeichnet sich durch eine futuristische und moderne Architektur aus und bietet Platz für Sport, Freizeit und Wellness. Im Mittelpunkt steht vor allem das 50 m lange Sportbecken. Mitte 2015 haben die Bauarbeiten für das Millionenprojekt begonnen. Bis zur Fertigstellung der Schwimmhalle und Außenanlage wird die Baustelle mit dem mobilen Überwachungssystem von Maibach Velen überwacht. Dieser Schutz soll zur Verhinderung von Diebstählen sowie Vandalismus beitragen.Die Bauarbeiten am Sport- und Freizeitbad an dem südlichen Abschluss der Kieler Förde laufen auf Hochtouren. Mit einer Wasserfläche von 1750 m² bietet der Neubau – sowohl im großzügigen Innenbereich als auch in der kleineren Außenanlage – bei jedem Wetter Platz für Sport und Erholung. Insgesamt sieben verschiedene Becken – inklusive Schwimmer- und Kinderbereichen – sowie eine 13 m lange Rutsche werden den Besuchern im Erdgeschoss zur Verfügung stehen. Highlight der Schwimmhalle ist das rund 1080 m² große Sportbecken. Dieses hat eine Tiefe von bis zu 4 m und ist auch auf Wettkämpfe ausgelegt. Im ersten Stock können sich die Gäste in einem Saunabereich verwöhnen lassen und in den Schwimmpausen das Bistro besuchen.Das futuristische Design des Sport- und Freizeitbades ist in Form eines Dreiecks angelegt und wird an der Hauptseite eine Länge von 124 m haben. Damit die Arbeiten möglichst ohne Verzögerungen voranschreiten, hat sich die Stadt Kiel entschlossen das Baustellengelände technisch überwachen zu lassen. Hierfür wurde das mobile Kamerasystem von Maibach Velen auf dem Grundstück installiert. So sollen vor allem Diebe und Vandalen von der Baustelle fern gehalten sowie der Baustellenfortschritt erfasst werden. Mit drei Geräten wird der gesamte Außenbereich des Areals bewacht. Die Platzierung wurde entsprechend der Gegebenheiten vor Ort strategisch – in Absprache mit den Verantwortlichen des Bauprojekts – festgelegt. Bei Veränderungen auf der Baustelle kann die mobile Überwachungsanlage aber auch ohne großen Aufwand versetzt werden, da die Geräte leicht und kompakt gebaut sind.Das System ist speziell für den Einsatz auf Baustellen ausgerichtet. So sind die Kameras etwa sicher vor Staubeinwirkungen geschützt. Darüber hinaus garantieren leistungsstarke Akkus einen zuverlässigen Betrieb, wenn die Stromversorgung mal ausfallen sollte. Mit einem 360°-Objektiv erfassen die Kameras dank intelligenter Detektionssoftware unerwünschte Personen oder Fahrzeuge auf der Baustelle. Bereiche außerhalb des Bauzaunes werden nicht erfasst, dadurch wird auch dem Datenschutz Rechnung getragen. Selbst bei Nacht arbeite das System störungsfrei und liefere hochwertige Livebilder, die im Alarmfall von der Leitzentrale stets unverzüglich ausgewertet werden, so das Unternehmen. So können bei Bedarf schnell Gegenmaßnahmen eingeleitet und die Ergreifung von Tätern beschleunigt werden. "Für die Nacht sind unsere Kameras mit LED-Scheinwerfern ausgestattet, damit uns auch im Dunkeln nichts entgeht", erklärt Benno Blömen, Geschäftsführer bei Maibach Velen.Im Gegensatz zu vielen Alternativen auf personeller aber auch technischer Ebene sind die Baustellenkameras von Maibach Velen kostengünstig. Aufstellung und Betrieb des Überwachungssystems sorgen nur für einen Bruchteil der Kosten eines Wachdienstes. Außerdem sind die Kameras rund um die Uhr im Einsatz und können auch ein großes Gebiet lückenlos überwachen. So entgehen dem System keine Vorkommnisse auf der Baustelle – bei Tag und Nacht. Ein weiterer Vorteil ist das entstehende Videomaterial, dass bei Einbruch zur Verfolgung der Täter und Schadensregulierung bei der Versicherung genutzt werden kann. "Die Faktoren Kosten und Sicherheit sind bei Projekten im öffentlichen Bereich wichtige Punkte. Deshalb haben wir uns für das Kamerasystem als günstige, aber effiziente Variante entschieden", erklärt der Projektbeauftragter.

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