Zeitgenössische Architektur umgesetzt

Einkaufszentrum mit hellem Klinker realisiert

Hagemeister Mauerwerksbau
Die Fußgängerzone der Hafenstadt Husum ist um eine Attraktion reicher: das Shoppingcenter THEO, das aus der Feder von Tchoban Voss Architekten stammt. Foto: Florian Selig

Nottuln/Husum (ABZ). – Mit THEO ist im Stadtkern von Husum vor einiger Zeit ein neues Shoppingcenter entstanden. Bei der Umsetzung dieses Projektes kam für die Projektverantwortlichen nur die helle Klinker-Sortierung des Typs Weimar HS von Hagemeister infrage. Die Handstrich-Oberfläche verleiht den gemauerten Abschnitten maritimen Charme und heißt Besucher wie Einheimische gleichermaßen willkommen.

Auf 12.000 m² Verkaufsfläche werde Interessierten all das geboten, was das Herz begehrt. Der Haupteingang liegt an der Großstraße, direkt in der Fußgängerzone. Zugänglich ist der Neubau darüber hinaus auch von der Schloßstraße und vom Quickmarkt. Für den Entwurf des Shoppingcenters kooperierte das Hamburger Büro Tchoban Voss Architekten mit Planwerk Eins.

"Wichtig war uns eine moderne Gestaltung mit eigener Identität, die sich in den Kontext der bestehenden Bebauung mit zum Teil historischen Häusern einfügt", erläutert Projektmitarbeiterin Karolin Wilkens. Die größte Herausforderung habe die harmonische Einbindung der großflächigen Bebauung in die kleinteilige Struktur der Innenstadt dargestellt.

Gelöst wurde dies durch die Architektur: Während die Fassade an der Schloßstraße und am Quickmarkt hinter der bestehenden Bebauung eingerückt ist und sich zurücknimmt, präsentiere sich der anteilig kleine Abschnitt an der Großstraße prominent mit einer großzügigen, verglasten Eingangssituation. Weitere Schaufensterflächen werden strukturiert durch vertikale Pfeiler aus Klinkermauerwerk und greifen dabei die Proportionen der lokalen Fassaden auf.

Klinker findet sich an den Gebäudehüllen zahlreicher Bauten in der direkten Nachbarschaft wieder. Das ist kein Zufall, schließlich eignet sich der Baustoff gut für das Küstenklima. "Der Einsatz von Klinker ermöglichte zudem eine interessante Strukturierung und Profilierung der Fassade mit Pfeilern und Gesims", ergänzt Wilkens. Passend zum maritimen Flair der Hafenstadt wählten die Architekten mit der Sortierung Weimar HS einen hellen Stein. Die weiß-hellbeige Farbe mit dezenten Kohlebrand-Aufschmauchungen ergänzt die bronzefarbenen Fensterrahmen.

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