Hamburg weiter gegen Zweckentfremdung

Hamburg (dpa). – Auch künftig soll in Hamburg der Zweckentfremdung von Wohnraum ein Riegel vorgeschoben werden. Die bislang geltende Verordnung läuft am 31. März aus und soll auf Initiative der Fraktionen von SPD und Grünen für weitere zehn Jahre auf den Weg gebracht werden. Einen entsprechenden Antrag will Rot-Grün zur Bürgerschaftssitzung am 14. Februar einbringen. "Gerade in einer so attraktiven Stadt wie Hamburg ist die Versuchung groß, Wohnraum für gewerbliche Zwecke umzunutzen, insbesondere auch für die lukrative Unterbringung von Touristen", sagte der Grünen-Politiker Olaf Duge. Eine Zweckentfremdung von Wohnungen würde den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt noch mehr belasten und die Mieten nach oben treiben. Der SPD-Politiker Dirk Kienscherf ergänzte: "Es gilt damit weiterhin, dass nur in Ausnahmefällen eine gewerbliche Nutzung von Wohnraum oder ein vorübergehender Leerstand möglich ist und entsprechend genehmigt werden muss."

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