Drehbohranlage mithilfe eines 400-Tonnen-Krans transportiert

Über Barockviertel hinweg gehievt

Dresden/Ottendorf-Okrilla (ABZ). – Jahrelange ist am ehemaligen Hotel "Stadt Leipzig" im Dresdner Barockviertel rein äußerlich nichts passiert – außer ein paar Gerüsten zur Absicherung. Mittlerweile ist alles entkernt und es könnte mit den Tiefbauarbeiten losgehen.
Krane und Seilmaschinen
Da die historischen und denkmalgeschützten Fassaden stehengeblieben sind und die Baustelle damit nicht direkt zugänglich ist, hat die Heinz Lange Bauunternehmen GmbH (HL) eine große und für den Tiefbau notwendige Drehbohranlage auseinanderbauen müssen. Foto: Heinz Lange Bauunternehmen

Da die historischen und denkmalgeschützten Fassaden stehengeblieben sind und die Baustelle damit nicht direkt zugänglich ist, hat die Heinz Lange Bauunternehmen GmbH (HL) eine große und für den Tiefbau notwendige Drehbohranlage auseinanderbauen müssen. Ein dafür georderter 400-Tonnen-Autokran brachte die bis zu 25 t schweren Teile über die Fassade hinweg auf die Baustelle.

"Da es keinerlei Zugangswege für die Drehbohranlage gab, mussten wir die demontierte Maschine mit einem Autokran über die Dächer des Dresdner Barockviertels hieven", erklärt Marcel Bach von HL aus Ottendorf-Okrilla. Der Kran musste auf 60 m ausgezogen werden, um so die Strecke von 32 m von der Heinrichstraße auf die Fläche hinter dem ehemaligen "Stadt Leipzig" zurücklegen zu können.

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Ein 400-Tonnen-Autokran brachte die bis zu 25 t schweren Teile über die Fassade hinweg auf die Baustelle. Foto: Heinz Lange Bauunternehmen

"Nach dem Zusammenbau der Drehbohranlage werden wir nächste Woche die Voraussetzungen für die Baugrube der Tiefgarage schaffen. Für die Tiefengründung kommen bis zu 8,3 Meter lange tangierende Bohrpfähle und 50 Stahlträger mit bis zu 9,5 Meter Länge in die Erde. Das ist wichtig, damit die anliegende Bebauung in ihrer Standsicherheit nicht gefährdet wird", betont Bach. Eine solche Baustellenvorbereitung ist auch für das HL-Team nicht alltäglich. "Es ist unser erster Einsatz, bei dem wir so agieren mussten. Mangels Zufahrtsmöglichkeiten war dies allerdings für uns der einzige Weg, auch wenn wir diesmal eine Luftstraße wählen mussten", resümiert der Fachmann.

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