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20 Jahre Krampe Halfpipe HP 20

Erfolgsmodell wird weiter optimiert

Die Halbrundmulde wird auch nach 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Vielzahl an Neuerungen, die ab 2020 in die Produktion einfließen, ermöglichen laut Hersteller eine erhöhte Arbeitssicherheit, ein verbessertes Handling und effizienteres Arbeiten.

Coesfeld (ABZ). – Im Jahr 1999 bewies Krampe Fahrzeugbau Pioniergeist und montierte als erster deutscher Hersteller eine Halbrundmulde auf ein Tandem-Fahrgestell. Seitdem wurde die HP 20 zigtausendfach gebaut und verkauft. Ob auf der Zugspitze oder mit hydraulischem Radantrieb auf einem hunderte Meter hohen Kalkberg, im Einsatz bei Erdbewegungen auf Island oder auf einer der zahlreichen Autobahnbaustellen, die Einsatzfelder seien vielfältig und anspruchsvoll, die roten Halfpipes gehörten mittlerweile zum normalen Straßenbild, so das Unternehmen. Die Halbrundmulde wird auch nach 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Folgende Neuerungen fließen ab dem Baujahr 2020 ein: Die Zugvorrichtung ZV 29 wird durch die neue ZV 22 ersetzt. Diese ist laut Unternehmen einfacher in der Höhe verstellbar und kann nachträglich auf eine hydraulische Federung umgerüstet werden. Das steigere die Flexibilität im Einsatz.

Außerdem kommt ein ALB-Ventil an der Zugvorrichtung der Krampe Halfpipe zum Einsatz. Der automatisch-lastabhängige Bremskraftregler steuert selbstständig, abhängig von der Zuladung, die notwendige Bremskraft, um das Fahrzeug entsprechend der Zuladung optimal abzubremsen. Bei allen Fahrzeugen mit40 Stundenkilometer-Ausrüstung und Pendelaggregat entfällt somit der Drei-Stufen-Handregler, mit dem man zuvor die Bremskraft manuell einstellen musste. Durch die Integration des ALB-Ventils an der Zugvorrichtung entfalle lästiges Absteigen und Umstellen der Bremskraft vom leeren zum beladenen Zustand, so Krampe. Damit steige nicht nur der Arbeitskomfort, sondern auch die Sicherheit. Denn das Umstellen könne nun nicht mehr vergessen werden.

Die Optimierung der Position der Heckklappenzylinder führt zu schnelleren Arbeitszyklen. Durch eine neue Anordnung der serienmäßigen LED-Leuchten und KFZ-Kennzeichen wird eine Verschmutzung vermieden und die Sichtbarkeit und Verkehrssicherheit erhöht.

Einfacher werde die Arbeit auch durch den neuen hydraulischen Abstellfuß mit großer Fußplatte. Der bisherige schwenkbare Stützfuß hat ausgedient und ein Hochklappen von Hand sei somit nicht mehr nötig. Die nun serienmäßig montierten LED-Rückleuchten werden neuerdings seitlich erhöht an der Wanne, außerhalb des Schmutzbereichs, angebracht. Sauber bleibt Krampe zufolge auch das KFZ-Kennzeichen, denn es befindet sich nicht mehr länger unter der Beleuchtung, sondern mittig im Fahrzeugheck. Das verbessert die Sichtbarkeit und die Straßenverkehrssicherheit. Im Zuge der Weiterentwicklung wird auch die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht. Die Heckklappe der Halfpipe öffnet und schließt ab sofort schneller. Die Position der Heckklappenzylinder wurde optimiert, dadurch werden schnellere Arbeitszyklen ermöglicht.

2020 wird es zudem eine Neuerung bei der größeren Halfpipe-Version, der HP 24 geben. Das Fahrwerk mit Pendelaggregat und einem Achsabstand von 1,81 m ist dann auch mit einer Lenkachse erhältlich. Entscheidender Vorteil des größeren Achsabstands ist ein höheres zulässiges Gesamtgewicht von 24 t sowie die Möglichkeit, Reifendimensionen von bis 600/60 R 30,5? nutzen zu können.

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