Aluminium Dammbalken von ThyssenKrupp

Dresdener Altstadt vor schlimmeren Schäden bewahrt

ThyssenKrupp Dresden Hochwasserschutz
Aluminium Dammbalken von ThyssenKrupp schützen die Dresdener Altstadt.

DRESDEN (ABZ). - Deutschland, Österreich und Tschechien erleben die zweite "Jahrhundertflut" innerhalb von elf Jahren. In Deutschland sind aktuell vom Hochwasser Süd- und Ostbayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und der Süden Brandenburgs am stärksten betroffen. Erst 2002 sprach man vom schlimmsten Hochwasser in der Geschichte.

Rückblick am Beispiel Dresden: Teile der Innenstadt wurden 2002 von der Elbe überschwemmt. Allein die Semperoper erlitt Schäden in Höhe von 27 Millionen Euro. Auch in diesem Jahr nehmen die Pegel wieder dramatische Höchststände an. Viele Städte und Regionen stehen meterhoch unter Wasser. Erneut wird mit dem Schlimmsten gerechnet. Mit mehr als 4500 m² Durchfluss pro Sekunde bahnen sich die Wassermassen ihren Weg. Die Schäden der diesjährigen Katastrophe sind noch nicht abzuschätzen, sie werden wieder in die Millionen gehen.

Als Folge der Flutkatastrophe verstärkte Dresden bis 2011 den Hochwasserschutz in den Stadtteilen. Umfassende Baumaßnahmen wurden geplant und seit 2006 sukzessive umgesetzt. Zum Schutz der inneren Altstadt und des historischen Viertels wurden neben permanenten auch temporäre Hochwasserschutzeinrichtungen benötigt. Da in der Altstadt viele der zentralen Sehenswürdigkeiten zu finden sind – wie Zwinger und Frauenkirche –, wurden die Schutzanlagen behutsam und möglichst unauffällig in die vorhandene Bebauung eingefügt. Zum Glück zeigen die Investitionen der vergangenen Jahre in diverse Hochwasserschutzmaßnahmen nun eindrucksvoll ihre Wirkung. Nach der Flut 2002 setzte die Stadt Dresden unter anderem auf mobile Hochwasserschutzsysteme. Diese wurden in den vergangenen Jahren von der ThyssenKrupp Bautechnik geliefert: Sie sind Teil des bewährten TKR-Dammbalkensystems. Zur Anwendung kam das System zum Beispiel rund um die historische Altstadt. Durchgänge und Freitreppen wurden zusätzlich gesichert. Damit entsteht ein ausreichend hoher Hochwasserschutz – selbst gegen extreme Wasserstände wie in diesen Tagen. Der Scheitelpunkt erreichte in diesen Tagen 8,51 m – die erste wirkliche Bewährungsprobe für die schon seit Tagen aufgebauten TKR Aluminium Dammbalken. Die mobilen Hochwasserschutzwände halten die Wasser und Schlammmassen erfolgreich ab. Wenn das Wasser zurückgeht, wird sich zeigen, wo weiterer Schutz benötigt wird.

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