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Auf der bauma gewählt

Michael Findeis ist neuer Präsident des IACDS

Michael Findeis wurde auf der bauma in München zum neuen Präsidenten des internationalen Verbandes der Betonbohr- und Sägeunternehmungen (IACDS – International Association of Concrete Drillers & Sawers) gewählt.

München (ABZ). – Der internationale Verband der Betonbohr- und Sägeunternehmungen (IACDS – International Association of Concrete Drillers & Sawers) wählte Michael Findeis im Rahmen einer Vollversammlung auf der bauma in München zum neuen Präsidenten. Er folgte auf Julie White aus Großbritannien, die das Amt die letzten vier Jahre innehatte. Der IACDS vereint die Interessen nationaler Interessensverbände im Bereich Betonbohren und -sägen, zu denen auch der deutsche Fachverband zählt. In Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden auf der ganzen Welt sowie global agierenden Unternehmen sollen der Erfahrungsaustausch innerhalb der Branche sowie neue Technologien für das Bohren und Sägen von Beton gefördert werden. Michael Findeis war bereits seit 2016 als Schatzmeister Mitglied des IACDS-Vorstandes. Der 49-Jähige ist Geschäftsführer der Findeis Betonbohrservice GmbH und Mitglied im Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. "Ich danke den Mitgliedern des IACDS für das entgegengebrachte Vertrauen und Julie White für ihre eindrucksvolle Arbeit im Interesse unserer Branche", erklärt Michael Findeis. "In meiner neuen Funktion werde ich mich dafür einsetzen, den Wissenstransfer unter den Landesverbänden zum Nutzen aller Mitglieder zu verbessern, die Unterstützung untereinander zu intensivieren, aber auch die politische Einflussnahme auf branchenrelevante Entwicklungen zu verstärken." Konkret geht es beispielsweise um die Etablierung einer Europäischen Richtlinie auf Basis der in Österreich geltenden ÖNORM. Diese enthält Verfahrens- und Vertragsbestimmungen für die Ausführung von Betonbohr- und -schneidearbeiten sowie verbindliche Toleranzen und Grenzwerte im BBS-Gewerbe. "Mit diesem Regelwerk, aus dem sich bereits Richtlinien für den deutschen Markt ableiten, können wir einen wichtigen Beitrag leisten zur europäischen Standardisierung von Ausschreibungsverfahren sowie der Vergleichbarkeit von Angeboten", so Findeis. "Als internationaler Interessensverband bündeln wir dafür die Stimmen unserer Branche, in diesem Fall auf europäischer Ebene."

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