Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn

"Es gibt keine Streichliste, sondern eine Priorisierung"

Berlin (dpa). – Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn hat betont, dass der Konzern trotz weniger Geld aus dem Bundeshaushalt keine geplanten Bauprojekte streichen muss. "Es gibt keine Streichliste, sondern eine Priorisierung", sagte Werner Gatzer gegenüber Medien. Das Bestandsnetz habe bei den Investitionen Vorrang, denn dort sei großer Bedarf. "Bis Ende nächsten Jahres haben wir genug Geld für alles, was wir uns vorgenommen haben. Wegen der mittelfristigen Planungen sind wir fortlaufend im Gespräch mit dem Eigentümer Bund", sagte Gatzer.

Infolge eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts musste die Bundesregierung im Haushalt 2024 sowie im Klima- und Transformationsfonds Milliardenlöcher stopfen.

Der Bahn waren ursprünglich bis zu 45 Milliarden Euro zugesagt worden, um in den kommenden Jahren die Infrastruktur fit zu machen. Gut ein Drittel davon ist bislang nicht gesichert. Erste Priorisierungpläne wurden vor 14 Tagen bekannt.

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