Knapp 44 Prozent

Dickes Auftragsplus für Bauhauptgewerbe in Hamburg

Hamburg (dpa). - Die Auftragslage im Hamburger Bauhauptgewerbe hat sich im vergangenen Jahr stark entwickelt. Insgesamt seien Eingänge im Wert von rund 2,5 Milliarden Euro verzeichnet worden, teilte das Statistikamt Nord mit.

Das entspreche einem Plus von knapp 44 Prozent gegenüber 2021. Preisbereinigt - also unter Einbeziehung der Inflation - bleibe noch eine Steigerung um 22,3 Prozent. Die Statistiker hatten nach eigenen Angaben 130 Betriebe mit jeweils über 20 Beschäftigten erfasst, sieben mehr als im Vorjahr.

Besonders deutlich zugelegt habe der öffentlichen Tiefbau etwa zur Verbesserung der Schieneninfrastruktur oder beim Brückenbau. Dort habe sich der Wert der Auftragseingänge im vergangenen Jahr auf 573 Millionen Euro fast vervierfacht. Die Aufträge im Straßenbau seien dagegen preisbereinigt um 2,7 Prozent gegenüber 2021 zurückgegangen.

Der baugewerbliche Umsatz stieg den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um 14,6 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung der Preissteigerungen sei er jedoch insgesamt um 1,9 Prozent gesunken. Den größten Anstieg gab es den Statistikern zufolge mit einem Plus von preisbereinigt 20,2 Prozent im Tiefbau, wenn man den Straßenbau außen vor lässt. Im Hochbau lagen die Umsätze dagegen mit einem Minus von 6,6 Prozent preisbereinigt unter jenen von 2021.

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